Cooktown to Cairns (Published: 13.12.2009 - 08:56 German time)
Von Cooktown gings wieder in Richtung Süden zurück nach Cairns. Die Strecke versprach einen aufregenden 4WD Track. Wie es gelaufen ist erfahrt Ihr in diesem Blog.

Cooktown
Der Morgen des 2.12. war ersteinmal dafür reserviert, all die angenehmen Einrichtungen der Zivilisation zu nutzen, auf die wir die letzte Woche verzichten mussten. Sprich es wurde Wäsche gewaschen, Internetgeschäfte erledigt und soweiter. Unser reges Treiben wurde dann um 14 Uhr von einem Campingplatzmitarbeiter beendet der uns quasi rausgeschmissen hat oder die Standgebühr für eine weitere Nacht kassieren wollte (fairer Weise muss man sagen, Abreisezeitpunkt wäre 10 Uhr gewesen).
Nachdem wir also dann doch sehr sprunghaft und unfreiwillig den Platz verlassen mussten ging es noch auf eine kurze aber beschauliche Sightseeing-Tour durch Cooktown, welche nicht allzulange dauerte, da die Stadt nur 1 "Hauptstrasse" und eine Statue von Captain Cook besitzt (grob zusammengefasst).
Unsere Route der nächsten Tage sollte uns über einen 4WD Track direkt entlang der küste von Cooktown zurück nach Cairns bringen. Diesen Track haben wir von den beiden älteren Herren auf Fraser Island empfohlen bekommen. Geplant hatten wir für die rund 200km ca. 2-3 Tage, je nachdem was es zu sehen gibt und in welchem Zustand der Track ist.
Direkt nach dem Verlassen von Cooktown ging es ersteinmal einige km zurück auf dem Highway, den wir bereits am Vortag gefahren waren. Scenic Highlight der Strecke: drei Berge oder Hügel, die wie aufgeschüttete Steinhaufen aussahen (ähnlich wie der Lusen im Bayerischen Wald). Das schöne an dieser Route ist, dass immer wieder kleine Abzweigungen zu schönen Stränden oder Sehenswertem führen. So brachte uns bereits kurz darauf eine solche Abzweigung an den Archer Point, einem auf einem kleinen Hügel befindenden Leuchtturm mit einem traumhaft schönen Strand darunter liegend. Da ja Baden immer noch tabu ist ging es aber rasch weiter in Richtung Süden.
Da wir kein festgelegtes Tagesziel hatten fuhren wir einfach mal dahin ohne genau zu wissen wo oder wann wir unser Lager aufschlagen sollten. Unsere Fahrt wurde auch schon bald von einem Hindernis auf der Strasse unterbrochen. Ausnahmnsweise war es in diesem Fall keine Kuh oder Hund die nach alter Cowboymanier Kräftemessen wollten und kein Bedürfnis verspürten den Weg für unseren Billy (den stärkeren) freizugeben. Es lag schlichtweg ergreifend ein Baum schräg über die Strasse. Und mit Baum meine ich einen richtigen Baum und keinen dürren Busch. Aber da solche Sachen hier im Land scheinbar eh niemanden Interessieren, werden solche Hindernisse in der Regel nicht verräumt sondern einfach umfahren. Sprich lieber formt man sich nen neuen Pfad aussenrum, als dass man ne Motorsäge in die Hand nimmt und das Hindernis ein für alle mal aus dem Weg räumt. Aber das ist scheinbar die australsiche Mentalität.
Nachdem wir also auch dieses Hindernis mit etwas Fingerspitzengefühl gemeistert hatten, fanden wir auch schon bald ein adäquates Nachtlager. Dieses sollte an diesem Tag ein kleiner Campingplatz mitten im Bush sein, der mit viel Liebe zum Detail von den Besitzern wohl grössten Teil in Eigenregie hergerichtet wurde. Ausserdem hing ein einladendes Schild mit der Aufschrift "Heimische Atmosphäre" am Parkplatz, was wohl der ausschlaggebende Punkt war in dieser Nacht auf einem Campingplatz und nicht irgendwo wild im Bush zu übernachten.
Den Abend verbrachten wir dann in der Camping-Küche, welche wiedereinmal hervorragend ausgestattet war. Ausnahmsweise waren wir nicht die einzigen Gäste am Platz und so konnten wir am Abend noch nett mit den anderen Gästen (noch zwei Männer, die in der Region für eine Aboriginal Oranisation arbeiten) plaudern, was uns neue aufschlussreiche Tipps für unseren Trip brachte. Soviel sei gesagt. Darwin wird für uns wohl sprich wörtlich ins Wasser fallen. Aber wir werden sehen was die Zeit bringt ;)
Nachdem wir also dann doch sehr sprunghaft und unfreiwillig den Platz verlassen mussten ging es noch auf eine kurze aber beschauliche Sightseeing-Tour durch Cooktown, welche nicht allzulange dauerte, da die Stadt nur 1 "Hauptstrasse" und eine Statue von Captain Cook besitzt (grob zusammengefasst).
Unsere Route der nächsten Tage sollte uns über einen 4WD Track direkt entlang der küste von Cooktown zurück nach Cairns bringen. Diesen Track haben wir von den beiden älteren Herren auf Fraser Island empfohlen bekommen. Geplant hatten wir für die rund 200km ca. 2-3 Tage, je nachdem was es zu sehen gibt und in welchem Zustand der Track ist.
Direkt nach dem Verlassen von Cooktown ging es ersteinmal einige km zurück auf dem Highway, den wir bereits am Vortag gefahren waren. Scenic Highlight der Strecke: drei Berge oder Hügel, die wie aufgeschüttete Steinhaufen aussahen (ähnlich wie der Lusen im Bayerischen Wald). Das schöne an dieser Route ist, dass immer wieder kleine Abzweigungen zu schönen Stränden oder Sehenswertem führen. So brachte uns bereits kurz darauf eine solche Abzweigung an den Archer Point, einem auf einem kleinen Hügel befindenden Leuchtturm mit einem traumhaft schönen Strand darunter liegend. Da ja Baden immer noch tabu ist ging es aber rasch weiter in Richtung Süden.
Da wir kein festgelegtes Tagesziel hatten fuhren wir einfach mal dahin ohne genau zu wissen wo oder wann wir unser Lager aufschlagen sollten. Unsere Fahrt wurde auch schon bald von einem Hindernis auf der Strasse unterbrochen. Ausnahmnsweise war es in diesem Fall keine Kuh oder Hund die nach alter Cowboymanier Kräftemessen wollten und kein Bedürfnis verspürten den Weg für unseren Billy (den stärkeren) freizugeben. Es lag schlichtweg ergreifend ein Baum schräg über die Strasse. Und mit Baum meine ich einen richtigen Baum und keinen dürren Busch. Aber da solche Sachen hier im Land scheinbar eh niemanden Interessieren, werden solche Hindernisse in der Regel nicht verräumt sondern einfach umfahren. Sprich lieber formt man sich nen neuen Pfad aussenrum, als dass man ne Motorsäge in die Hand nimmt und das Hindernis ein für alle mal aus dem Weg räumt. Aber das ist scheinbar die australsiche Mentalität.
Nachdem wir also auch dieses Hindernis mit etwas Fingerspitzengefühl gemeistert hatten, fanden wir auch schon bald ein adäquates Nachtlager. Dieses sollte an diesem Tag ein kleiner Campingplatz mitten im Bush sein, der mit viel Liebe zum Detail von den Besitzern wohl grössten Teil in Eigenregie hergerichtet wurde. Ausserdem hing ein einladendes Schild mit der Aufschrift "Heimische Atmosphäre" am Parkplatz, was wohl der ausschlaggebende Punkt war in dieser Nacht auf einem Campingplatz und nicht irgendwo wild im Bush zu übernachten.
Den Abend verbrachten wir dann in der Camping-Küche, welche wiedereinmal hervorragend ausgestattet war. Ausnahmsweise waren wir nicht die einzigen Gäste am Platz und so konnten wir am Abend noch nett mit den anderen Gästen (noch zwei Männer, die in der Region für eine Aboriginal Oranisation arbeiten) plaudern, was uns neue aufschlussreiche Tipps für unseren Trip brachte. Soviel sei gesagt. Darwin wird für uns wohl sprich wörtlich ins Wasser fallen. Aber wir werden sehen was die Zeit bringt ;)

Port Douglas
Es war 7 Uhr, die Sonne hat mal wieder Wecker gespielt und voller Vorfreude auf den heutigen Track starteten wir in den Tag.
Unser erstes Etappenziel waren die "Bloomfield-Falls", welche wir am Vorabend als Geheimtip empfohlen bekommen hatten. Die Wasserfälle waren bereits nach einer kurzen Fahrt und einem 10 minütigem Fußmarsch erreicht. Und ich muss sagen, wir waren wirklich erstaunt darüber einmal einen richtigen hohen Wasserfall zu sehen, welcher auch noch Wasser führte ;) Direkt vor dem Wasserfall hatten sich mehrere "Unken" gebildet, welche zum Baden eingeladen hatten. ABER: Schwimmen war auch hier mal wieder ausdrücklich verboten und so mussten wir es beim Gedanken an eine kühle Erfrischung belassen.
Zurück bei Billy stand die erste Flussdurchfahrt des Tags auf dem Programm. Es galt den Bloomfield River, einem rund 60 m breiten Fluss an einer betonierten Furt zu durchqueren. Etwas erstaunt waren wir, da das Wasser seit wir die Strasse verlassen hatten um zu den Wasserfällen zu fahren um ca. 30 cm gestiegen war. Es hies also nichts wie los, bevor der Fluss das Ende unserer Tagestour werden würde. Die Durchfahrt selbst war eher unspektaklulär. Langsam bahnten wir uns unseren Weg durch das ca. 40 cm tiefe Wasser und wir erreichten nach einer unfreiwilligen, aber ausführlichen Unterbodenwäsche das andere Ufer.
Nun sollte laut Karte auch endlich der "anspruchsvolle" Teil des 4WD Tracks beginnen. Gemäss unserem Infomaterial hatten wir uns schon auf eine ausgedehnte Fahrt im Schneckentempo über Stock und Stein eingestellt. Doch irgendwie wollte der Track nicht beginnen, bzw. hat es die Australische Regierung zu gut mit den Touristen gemeint und den abenteuerlichen 4WD Track durch eine gut ausgebaute Schotterstrasse ersetzt. Das Geld hätte definitiv anderweitig besser investiert werden können!
Immerhin kamen dann noch zwei kleine Flussdurchfahrten, wobei es sich in diesen Fällen nicht um Flüsse sonder kleine Bäche mit ca. 15 cm Wassertiefe gehandelt hat. Aber eine nette Abwechslung waren Sie allemal ;)
Auf Grund der guten Strassenverhältnisse erreichten wir Cape Tribulation, dem eigentlichen Tagesziel bereits gegen 12 Uhr Mittags, einige Stunden vor der geplanten Ankunftszeit. Cape Tribulation bietet dem gemeinen Touristen einige Walks sowie ein paar schöne Strände, an denen nicht gebadet werden darf, sowie einige Tagestouren in den umliegenden Regenwald. Wir haben das Cape für eine Erfahrung ganz anderer Natur genutzt. Auf einem der Walks hat ein Sturm direkt am Strand einige Kokospalmen umgemäht, was dazu führte, dass alles voll von Kokosnüssen incl. ihrer "Hülle" war. Da wir bis uns schon die ganze Zeit gefragt hatten, wie wir an so eine frische Kokosnuss vom Baum gelangen könnten, nutzten wir natürlich die Gelegenheit und haben einige der Nüsse eingepackt, Zurück am Parkplatz starteten wir dann das Projekt: Wie befreie ich eine Kokosnuss von Ihrer Ummantelung und schliesslich von der harten schale! Die Waffen zur Auswahl: Leatherman, Hering (Erdhaken), Axt. Einzige Vorgabe: Die Finger sollten alle an der Hand bleiben und nicht abgeschnitten/gehackt werden ;)
Wer uns auf dem Parktplatz zugeschaut hat, hat uns für völlig durchgeknallt gesehen, aber nach einigem hin und her haben wir es dann doch geschafft und hielten unsere erste selbst geschälte Kokosnuss in den Händen. Fazit: Das nächste mal gehen wir wieder in den Supermarkt und kaufen eine, das geht schneller, einfacher und sicherer ;)
Da wir bereits am frühen Nachmittag alles sehenswerte des Cape besichtigt hatten, setzten wir unsere Fahrt fort in Richtung Port Douglas, welches wir eigentlich erst am nächsten Tag ansteuern wollten. Unsere Fahrt wurde dann noch durch einen spontanen Besuch im "Airwalk"-Park unterbrochen. Die Idee des Parks war, den Regenwald in seiner ursprünglichen Form mit Wegen auf Stegen zu durchziehen, um so neue Blickwinkel aus erhöhter Perspektive zu erreichen. Auch ein Turm, der bis über die Baumwipfel des umliegenden Regenwald reichte war Teil des Parks. So verbrachten wir die nächsten 2h damit den Park zu durchforsten.
Da es mittlerweile früher Abend war hiess es nun Gas geben um einen Übernachtungsplatz zu finden. Leider war in dieser Region wild Campen verboten und der einzige Campingplatz auf unserer Route geschlossen. So beschlossen wir noch weiter 5o km nach Port Douglas zu fahren um dort unser Nachtlager aufzuschlagen.
Unser erstes Etappenziel waren die "Bloomfield-Falls", welche wir am Vorabend als Geheimtip empfohlen bekommen hatten. Die Wasserfälle waren bereits nach einer kurzen Fahrt und einem 10 minütigem Fußmarsch erreicht. Und ich muss sagen, wir waren wirklich erstaunt darüber einmal einen richtigen hohen Wasserfall zu sehen, welcher auch noch Wasser führte ;) Direkt vor dem Wasserfall hatten sich mehrere "Unken" gebildet, welche zum Baden eingeladen hatten. ABER: Schwimmen war auch hier mal wieder ausdrücklich verboten und so mussten wir es beim Gedanken an eine kühle Erfrischung belassen.
Zurück bei Billy stand die erste Flussdurchfahrt des Tags auf dem Programm. Es galt den Bloomfield River, einem rund 60 m breiten Fluss an einer betonierten Furt zu durchqueren. Etwas erstaunt waren wir, da das Wasser seit wir die Strasse verlassen hatten um zu den Wasserfällen zu fahren um ca. 30 cm gestiegen war. Es hies also nichts wie los, bevor der Fluss das Ende unserer Tagestour werden würde. Die Durchfahrt selbst war eher unspektaklulär. Langsam bahnten wir uns unseren Weg durch das ca. 40 cm tiefe Wasser und wir erreichten nach einer unfreiwilligen, aber ausführlichen Unterbodenwäsche das andere Ufer.
Nun sollte laut Karte auch endlich der "anspruchsvolle" Teil des 4WD Tracks beginnen. Gemäss unserem Infomaterial hatten wir uns schon auf eine ausgedehnte Fahrt im Schneckentempo über Stock und Stein eingestellt. Doch irgendwie wollte der Track nicht beginnen, bzw. hat es die Australische Regierung zu gut mit den Touristen gemeint und den abenteuerlichen 4WD Track durch eine gut ausgebaute Schotterstrasse ersetzt. Das Geld hätte definitiv anderweitig besser investiert werden können!
Immerhin kamen dann noch zwei kleine Flussdurchfahrten, wobei es sich in diesen Fällen nicht um Flüsse sonder kleine Bäche mit ca. 15 cm Wassertiefe gehandelt hat. Aber eine nette Abwechslung waren Sie allemal ;)
Auf Grund der guten Strassenverhältnisse erreichten wir Cape Tribulation, dem eigentlichen Tagesziel bereits gegen 12 Uhr Mittags, einige Stunden vor der geplanten Ankunftszeit. Cape Tribulation bietet dem gemeinen Touristen einige Walks sowie ein paar schöne Strände, an denen nicht gebadet werden darf, sowie einige Tagestouren in den umliegenden Regenwald. Wir haben das Cape für eine Erfahrung ganz anderer Natur genutzt. Auf einem der Walks hat ein Sturm direkt am Strand einige Kokospalmen umgemäht, was dazu führte, dass alles voll von Kokosnüssen incl. ihrer "Hülle" war. Da wir bis uns schon die ganze Zeit gefragt hatten, wie wir an so eine frische Kokosnuss vom Baum gelangen könnten, nutzten wir natürlich die Gelegenheit und haben einige der Nüsse eingepackt, Zurück am Parkplatz starteten wir dann das Projekt: Wie befreie ich eine Kokosnuss von Ihrer Ummantelung und schliesslich von der harten schale! Die Waffen zur Auswahl: Leatherman, Hering (Erdhaken), Axt. Einzige Vorgabe: Die Finger sollten alle an der Hand bleiben und nicht abgeschnitten/gehackt werden ;)
Wer uns auf dem Parktplatz zugeschaut hat, hat uns für völlig durchgeknallt gesehen, aber nach einigem hin und her haben wir es dann doch geschafft und hielten unsere erste selbst geschälte Kokosnuss in den Händen. Fazit: Das nächste mal gehen wir wieder in den Supermarkt und kaufen eine, das geht schneller, einfacher und sicherer ;)
Da wir bereits am frühen Nachmittag alles sehenswerte des Cape besichtigt hatten, setzten wir unsere Fahrt fort in Richtung Port Douglas, welches wir eigentlich erst am nächsten Tag ansteuern wollten. Unsere Fahrt wurde dann noch durch einen spontanen Besuch im "Airwalk"-Park unterbrochen. Die Idee des Parks war, den Regenwald in seiner ursprünglichen Form mit Wegen auf Stegen zu durchziehen, um so neue Blickwinkel aus erhöhter Perspektive zu erreichen. Auch ein Turm, der bis über die Baumwipfel des umliegenden Regenwald reichte war Teil des Parks. So verbrachten wir die nächsten 2h damit den Park zu durchforsten.
Da es mittlerweile früher Abend war hiess es nun Gas geben um einen Übernachtungsplatz zu finden. Leider war in dieser Region wild Campen verboten und der einzige Campingplatz auf unserer Route geschlossen. So beschlossen wir noch weiter 5o km nach Port Douglas zu fahren um dort unser Nachtlager aufzuschlagen.

Port Douglas
Port Douglas ist eine kleine Hafenstadt, die voll von Touristenbunkern war. Da wir unserm Zeitplan eh einen Tag vorraus waren, beschlossn wir also dort eine weitere Nacht zu bleiben und den Tag zum Faulenzen (Andy) und zum Shoppen (Simone) zu nutzen. Da sowohl als auch nicht sehr abenteuerlich war, gibt es über diesen Tag auch nicht allzuviel zu berichten ausser: Es hat mal richtig gut getan die Füsse hochzulegen und einfach nichts zu tun ;)

Cairns
Gut erholt und paradoxer Weise gelangweilt von der Erholung war das Tagesziel des 6.12. wiedereinmal Cairns. Cairns sollte sozusagen unser Basecamp werden, und dafür genutzt werden unser Auto auf Vordermann zu bringen, die Vorräte wieder aufzustocken und die weitere Route zu planen. Hoch motiviert ging es also die gerade mal 6o km weiter südlich, nun direkt auf einer Panoramastrasse entlang der Küste. Der Ausblick, der sich uns dort bot, war teilweise atemberaubend. In dieser Region reicht der Regenwald bis direkt ans Mehr, immerwieder unterbrochen von endlos erscheinenden Sandstränden.
Abgelenkt von der schönen Kulisse erreichten wir schon bald die heimliche Hauptstadt des Norden Queenslands "Cairns". Auch ein adaequater Campingplatz nahe dem Zentrum der Stadt war schnell gefunden und der erholsame Teil des Tages für Andy und die Wäscherei für Simone konnten beginnen ;)
Abgelenkt von der schönen Kulisse erreichten wir schon bald die heimliche Hauptstadt des Norden Queenslands "Cairns". Auch ein adaequater Campingplatz nahe dem Zentrum der Stadt war schnell gefunden und der erholsame Teil des Tages für Andy und die Wäscherei für Simone konnten beginnen ;)

Cairns
Der zweite Montag des Dezembers (7.12.) war voll und ganz unserem Billy gewidmet. Gleich nach dem Aufstehen machten wir uns auf, einen passenden Venylboden für unsere Ladefläche zu kaufen, da unsere Holzplatte, die wir bis Dato als Matratzenunterlage verwendet hatten leichte Vergammelungsspuren aufwies. Daher musste diese weichen und ein Venylboden in dunkler Laminatoptik sollte an dessen Stelle treten. Zu unserem Verwundern hatten wir diesen auch relativ schnell im ersten Laden gefunden und sofort ohne gross zu zögern erstanden.
Da unser Billy von den letzen 7000 km auf teilweise mehr als unwegsamen Strassen doch etwas in Mitleidenschaft gezogen war, ging es danach weiter in eine "Self-Washing"-Anlage, wo wir unserm Billy ein ausgiebiges Schaumbad verpassen wollten. Es folgten geschlagene 6h Autoputzen, bis wir den roten Staub aus der letzten Ritze entfernt hatten. Selbst die Sitze mussten wir ausbauen, um den von den Flussdurchfahrten leicht feucht gewordenen Boden unserer Innenverkleidung zu reinigen. Alles in Allem war die Aktion ne richtige Drecksarbeit, war aber leider nötig. Nach der ausführlichen optischen Pflege haben wir dann noch schnell ein paar kleinere technische Defizite behoben. Da wir am Morgen unser komplettes Equipment aus dem Fahrzeug geräumt hatten und zurück auf dem Campingplatz, unter einer Plane versteckt, lassen mussten, hies es nun schnell alles wieder ins Auto packen.
Man mag es kaum glauben, nach ca. 9h war dann alles geschafft und siehe da, Billy erstrahlte wieder in einem ganz neuen Licht. Ich würde fast sagen, so sauber war er sicherlich schon seit Jahren nicht mehr!
Fast hätte ich es vergessen zu erwähnen: Heute hat es mal wieder die meiste Zeit geregnet! Ahhhhhh....
Da unser Billy von den letzen 7000 km auf teilweise mehr als unwegsamen Strassen doch etwas in Mitleidenschaft gezogen war, ging es danach weiter in eine "Self-Washing"-Anlage, wo wir unserm Billy ein ausgiebiges Schaumbad verpassen wollten. Es folgten geschlagene 6h Autoputzen, bis wir den roten Staub aus der letzten Ritze entfernt hatten. Selbst die Sitze mussten wir ausbauen, um den von den Flussdurchfahrten leicht feucht gewordenen Boden unserer Innenverkleidung zu reinigen. Alles in Allem war die Aktion ne richtige Drecksarbeit, war aber leider nötig. Nach der ausführlichen optischen Pflege haben wir dann noch schnell ein paar kleinere technische Defizite behoben. Da wir am Morgen unser komplettes Equipment aus dem Fahrzeug geräumt hatten und zurück auf dem Campingplatz, unter einer Plane versteckt, lassen mussten, hies es nun schnell alles wieder ins Auto packen.
Man mag es kaum glauben, nach ca. 9h war dann alles geschafft und siehe da, Billy erstrahlte wieder in einem ganz neuen Licht. Ich würde fast sagen, so sauber war er sicherlich schon seit Jahren nicht mehr!
Fast hätte ich es vergessen zu erwähnen: Heute hat es mal wieder die meiste Zeit geregnet! Ahhhhhh....

Cairns
Um es kurz und schmerzlos zu gestalten: Siehe 5.12. -> Port Douglas. Einziger Unterschied, vor den jeweiligen Hauptaktivitäten hatten wir noch eine kleine Hafenrundfahrt mit dem Auto unternommen und Madame wurde im Shoppingcenter abgesetzt bevor Andy endlich seiner Tagesaufgabe nachgehen konnte.
Comments
Strebinho || Published: 13.12.2009 13:06 (German time)
Hey.....danke f?r die netten geburtstagsgr??e. lassts euch gutgehn.....wenn ihr wieder da seid, is genug aperol kaltgestellt.
lg, strebinho
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Departure (German Time)
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