Coral Bay & Canarvon (Published: 08.01.2010 - 01:56 German time)
Nach dem anstrengenden Exmouth Aufenthalt beschlossen wir uns ersteinmal ausgiebig zu erholen. Unser nächstes Ziel sollte daher die Coral Bay sein, welche wir in einem 3- Tagestrip durch den "Cape Range Nationalpark" erreichen wollten. Und da die Coral Bay einer der Orte in Australien ist, an dem die Aussies selber urlaub machen, haben auch wir beschlossen das ganze als Kurzurlaub vom Urlaub zu sehen ;)

Mondaufgang über den Dünen
Cape Range National Park
Ersteinmal ein gutes neues Jahr alle miteinander! Auf dass all eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen und Ihr gesund und munter auch noch viele weitere Jahreswechsel erlebt ;)
Hochmotiviert, ausgerüstet mit den besten Vorsätzen fürs neue Jahr und wohl das erste mal seit 10 Jahren ohne Kater starteten wir in das neue Jahr! Hoffe bei Euch daheim waren die Spätfolgen der Silvesternacht nicht zu tragisch ;)
Tagesziel war der Cape Range National Park, welcher nur wenige km von Exmouth, an der Westseite des Capes gelegen, begann. Der Nationalpark erstreckte sich über rund 100km von der Spitze des Cape bis hin zum Yardie Creek und zeichnete sich durch einige traumhaft schöne Badestrände aus, welche mit weissem Sand und türkisem Wasser zum schnorcheln und Baden einluden. Unsere Wahl fiel auf die "Turquoise Bay" (zu deutsch: Türkise Bucht) welche auf Grund einer starken Strömung parallel zum Ufer einen Driftschnorchelgang erlaubte. Wir gingen also ein schönes Stück entgegen der Strömung am Strand entlang und haben uns dann über dem Riff mit der Strömung wieder zum Ausgangspunkt treiben lassen. Leider hatten wir keine Flossen im Gepäck, was ein Schwimmen entgegen der Strömung fast unmöglich machte und man somit aufmerksam und schnell schauen musste ;) Aber dafür spart man sich sozusagen das schwimmen und schliesslich kann man den Drift ja auch mehrmals durchführen, was wir natürlich auch taten. Highlight des Schnorgelgangs war neben einiger wunderschönen Korallenstöcken und einigem Kleinvieh ein Riffhai, welcher sich unter einem Korallenstock in einer Höhle versteckte (Später in Coral Bay erfuhren wir dass der Hai scheinbar immer an der gleichen Stelle zu finden sei).
Leider war Campen in der Bucht mal wieder verboten und so mussten wir einige km weiter ein nettes kleines Bushcamp direkt in den Sanddünen gelegen aufsuchen. mmerhin gab es dort sogar ein Toilettenhäuschen (wiedermal ein ECU Plumpsklo).
Nach einem traumhaften Sonnenuntergang (siehe Gallerie) ging dann der erste Tag des Jahres 2010 zu Ende und die letzten von Euch dürften gerade entweder nach Hausegekommen sein oder ihren ersten Morgen des Jahres erleben ;)
Hochmotiviert, ausgerüstet mit den besten Vorsätzen fürs neue Jahr und wohl das erste mal seit 10 Jahren ohne Kater starteten wir in das neue Jahr! Hoffe bei Euch daheim waren die Spätfolgen der Silvesternacht nicht zu tragisch ;)
Tagesziel war der Cape Range National Park, welcher nur wenige km von Exmouth, an der Westseite des Capes gelegen, begann. Der Nationalpark erstreckte sich über rund 100km von der Spitze des Cape bis hin zum Yardie Creek und zeichnete sich durch einige traumhaft schöne Badestrände aus, welche mit weissem Sand und türkisem Wasser zum schnorcheln und Baden einluden. Unsere Wahl fiel auf die "Turquoise Bay" (zu deutsch: Türkise Bucht) welche auf Grund einer starken Strömung parallel zum Ufer einen Driftschnorchelgang erlaubte. Wir gingen also ein schönes Stück entgegen der Strömung am Strand entlang und haben uns dann über dem Riff mit der Strömung wieder zum Ausgangspunkt treiben lassen. Leider hatten wir keine Flossen im Gepäck, was ein Schwimmen entgegen der Strömung fast unmöglich machte und man somit aufmerksam und schnell schauen musste ;) Aber dafür spart man sich sozusagen das schwimmen und schliesslich kann man den Drift ja auch mehrmals durchführen, was wir natürlich auch taten. Highlight des Schnorgelgangs war neben einiger wunderschönen Korallenstöcken und einigem Kleinvieh ein Riffhai, welcher sich unter einem Korallenstock in einer Höhle versteckte (Später in Coral Bay erfuhren wir dass der Hai scheinbar immer an der gleichen Stelle zu finden sei).
Leider war Campen in der Bucht mal wieder verboten und so mussten wir einige km weiter ein nettes kleines Bushcamp direkt in den Sanddünen gelegen aufsuchen. mmerhin gab es dort sogar ein Toilettenhäuschen (wiedermal ein ECU Plumpsklo).
Nach einem traumhaften Sonnenuntergang (siehe Gallerie) ging dann der erste Tag des Jahres 2010 zu Ende und die letzten von Euch dürften gerade entweder nach Hausegekommen sein oder ihren ersten Morgen des Jahres erleben ;)

Yardie Creek
Bruboodjoo Bay
Nach einer windigen Nacht starteten wir voller Vorfreude was dieser bringen würde in den Tag. Tagesziel war ein Camp ca. 50km weiter in Richtung Coral Bay wieder direkt am Strand gelegen. So der Plan ;)
Doch um diesen zu erreichen mussten wir ersteinmal die asphaltierten Strassen des National Parks verlassen und den Yardie Creek durchqueren um dann weiter auf Sanddtracks uns entlang der Küste in Richtung Süden durchzuschlagen. Oder anders gesagt: Endlich wieder Offroad Fahrspass ;)
Das Problem der Flussdruchquerung war: 1) es handelte sich um die Einmündung des Flusses in das Meer und war somit von den Gezeiten abhängig (bei Flut führte der Fluss somit mehr Wasser und noch Schlimmer, der Salzgehalt im Wasser stieg enorm), 2) Das Flussbett war ca. 100m breit und voll von Sand. Naja, da es keine Alternative gab und wir nicht die ersten waren, die das ganze vor hatten hiess es Augen zu und mit dem Fuss auf dem Gas ab durch den Fluss. Das ganze hat dann auch ohne Probleme funktioniert, was uns durchaus etwas erleichterte. Danach gab es für Billy gleich eine verdiente Motorwäsche mit unserem Trinkreserven um etwaiges Salzwasser schnellstmöglich wieder zu entfernen. Man kümmert sich ja schliesslich um seine treuen Begleiter ;)
Mit frisch gereinigtem Motor und Bremsen und rund 10l Trinkwasser ärmer ging es weiter, immer entlang, auf und durch die Dünen. Leider war das angestrebte Camp dann nicht der Reisser und wir beschlossen kurzer Hand noch ein Stück weiter zu fahren. Da wir somit den Nationalpark wieder verlassen hatten, war nun das Campen auch wieder weitestgehend überall erlaubt und so waren wir guter Dinge ein adäquates Nachtlager zu finden. Fündig wurden wir dann schliesslich auf einer Aboriginal Station mit dem Namen Bruboodjoo Bay. Diese lag direkt in einer kleinen Bucht hinter einen kleinen Düne. Leider war dort das Wasser nicht so berauschend, da es voll von Seegras war. Aber man kann ja nicht immer paradiesische Strände haben und so war das auch nicht weiter schlimm!
Doch um diesen zu erreichen mussten wir ersteinmal die asphaltierten Strassen des National Parks verlassen und den Yardie Creek durchqueren um dann weiter auf Sanddtracks uns entlang der Küste in Richtung Süden durchzuschlagen. Oder anders gesagt: Endlich wieder Offroad Fahrspass ;)
Das Problem der Flussdruchquerung war: 1) es handelte sich um die Einmündung des Flusses in das Meer und war somit von den Gezeiten abhängig (bei Flut führte der Fluss somit mehr Wasser und noch Schlimmer, der Salzgehalt im Wasser stieg enorm), 2) Das Flussbett war ca. 100m breit und voll von Sand. Naja, da es keine Alternative gab und wir nicht die ersten waren, die das ganze vor hatten hiess es Augen zu und mit dem Fuss auf dem Gas ab durch den Fluss. Das ganze hat dann auch ohne Probleme funktioniert, was uns durchaus etwas erleichterte. Danach gab es für Billy gleich eine verdiente Motorwäsche mit unserem Trinkreserven um etwaiges Salzwasser schnellstmöglich wieder zu entfernen. Man kümmert sich ja schliesslich um seine treuen Begleiter ;)
Mit frisch gereinigtem Motor und Bremsen und rund 10l Trinkwasser ärmer ging es weiter, immer entlang, auf und durch die Dünen. Leider war das angestrebte Camp dann nicht der Reisser und wir beschlossen kurzer Hand noch ein Stück weiter zu fahren. Da wir somit den Nationalpark wieder verlassen hatten, war nun das Campen auch wieder weitestgehend überall erlaubt und so waren wir guter Dinge ein adäquates Nachtlager zu finden. Fündig wurden wir dann schliesslich auf einer Aboriginal Station mit dem Namen Bruboodjoo Bay. Diese lag direkt in einer kleinen Bucht hinter einen kleinen Düne. Leider war dort das Wasser nicht so berauschend, da es voll von Seegras war. Aber man kann ja nicht immer paradiesische Strände haben und so war das auch nicht weiter schlimm!

Sonnenuntergang über dem Hafen
Coral Bay - Tag 1
3.1.2010: Es war ein sonniger Sonntag (wie jeder Tag der Woche), also bestens geeignet um unsere Fahrt nach Coral Bay fortzusetzen. Vor uns lagen noch rund 100km Dünendurchquerungen, welche noch etwas Fahrspass versprachen. Das Landschaftsbild in dieser Ecke des Landes war im Übrigen eher karg und von Sand und Spinifex geprägt. Dazwischen immerwiedermal vereinzelt ein paar Schafe. Irgendwie hatte es dort mehr nach Wüste ausgeschaut als in der "richtigen" Wüste. Faszinierend war ebenfalls eine riesige Sanddüne, weche sich seit dem Cape Range National Park bis nach Coral Bay in Richtung Landesinnere wälzte. An einer Stelle hatte Sie sogar bereits den Track "überrollt", was aussah als wäre eine Gerölllawine über einen Feldweg hinübergerauscht. Nur dass statt Geröll eben Sand dalag. Aber die Aussies sind ja grosse Pfadfinder und so wurde kurzerhand eine Umgehung mit anschliessender Überquerung des Dünenarms an einer geeigneten Stelle in den Spinifex geackert.
Ansonsten verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle, was nicht heisst, dass die Fahrerei auf dem weichen Sand nicht richtig Spass gemacht hat ;) Naja jedenfalls erreichten wir am späten Vormittag endlich Coral Bay, ein kleines Dorf (ca. 150 Einwohner) welches sich mehr oder weniger als kleine Touristenhochburg entpuppte. Nichts desto trotz lag das Dorf traumhaft schön in einer riesigen Bucht mit türkisem Wasser und schneeweissem Sand (ein wenig Schnee wäre bei den Temperaturen ab und an übrigens auch nicht schlecht ;). Dazu gab es noch ein Resort, ein Backpackers und zwei Caravan parks. Wild campen war wie immer in Touristenorten natürlich verboten. Also buchten wir uns in einen der Caravanparks ein um ein Paar Tage Urlaub vom Reisen zu geniessen und die Füsse hochzulegen (ich überlege gerade ob ich das bei Exmouth auch schon geschrieben habe*g). Naja, Reisen ist nun mal anstrengend und bedarf regelmässigen ausgebigen Erholungspausen, bevorzugt an traumhaft schönen Stränden!
Ansonsten verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle, was nicht heisst, dass die Fahrerei auf dem weichen Sand nicht richtig Spass gemacht hat ;) Naja jedenfalls erreichten wir am späten Vormittag endlich Coral Bay, ein kleines Dorf (ca. 150 Einwohner) welches sich mehr oder weniger als kleine Touristenhochburg entpuppte. Nichts desto trotz lag das Dorf traumhaft schön in einer riesigen Bucht mit türkisem Wasser und schneeweissem Sand (ein wenig Schnee wäre bei den Temperaturen ab und an übrigens auch nicht schlecht ;). Dazu gab es noch ein Resort, ein Backpackers und zwei Caravan parks. Wild campen war wie immer in Touristenorten natürlich verboten. Also buchten wir uns in einen der Caravanparks ein um ein Paar Tage Urlaub vom Reisen zu geniessen und die Füsse hochzulegen (ich überlege gerade ob ich das bei Exmouth auch schon geschrieben habe*g). Naja, Reisen ist nun mal anstrengend und bedarf regelmässigen ausgebigen Erholungspausen, bevorzugt an traumhaft schönen Stränden!

Andys erster Hai
Coral Bay - Tag 2
Tagesplan für den 4.1.: Nur nicht zu schnell bewegen, denn es war faullenzen oder besser gesagt Regeneration angesagt ;) Und da mir persönlich sowas immer etwas zu langweilig ist, nutzte ich die Zeit endlich die noch ausstehenden Bereiche der Homepage fertigzustellen. Ein bisschen Arbeit zwischen druch tut dem Hirn ja auch mal wieder ganz gut und man will ja nicht aus der Übung kommen;)
Am frühen Nachmittag nutzten wir die Gelegenheit in einem Schnorchelgang direkt in der Coral Bay selbige zu erkunden. Und ich muss sagen, die Bucht macht ihrem Namen alle Ehere! Direkt vom Strand aus kann man die ufernahen Korallenbänke erschwimmen, welche ein optimales Revier zum Schnorcheln bieten. Und wenn man bedenkt, dass Coral Bay ja eigentlich eine Touristenhochburg ist, war das Riff in einem hervorragenden Zustand und bot so einiges zum Staunen! Achja: die Temperatur des türkisblauen Wassers war schlappe 25Grad ;)
Am späten Nachmittag verabredeten wir uns dann noch mit Dave und Kylie zum Fischen an der Bootstrampe, ein wenig ausserhalb des Dorfes. Das Resultat: Nach 2h mühsamen Blinkern nichts;( Aber man soll den Kopf ja nicht in den Sand stecken und Aufgeben ist im übrigen eh nicht meine Stärke! Und siehe da, die hartnäckigkeit wurde belohnt mit einem hübschen Hai (immerhin 70-80cm) am Haken, gefolgt von einem noch nicht identifiziertem Fisch. Den Hai haben wir aus Unwissenheit über SChonmass etc. wieder in die Freiheit entlassen, der unidentifizierte Fisch hingegen sah ganz schmackhaft aus und sollte so Teil unseres Abendessens werden ;) Und in der Tat, er sah nicht nur schmackhaft aus, sondern war es auch!
Abends gab es dann noch ein paar Drinks mit Dave und Kylie in unserem Vorgarten und so ging wieder ein traumhafter Tag zu Ende.
Am frühen Nachmittag nutzten wir die Gelegenheit in einem Schnorchelgang direkt in der Coral Bay selbige zu erkunden. Und ich muss sagen, die Bucht macht ihrem Namen alle Ehere! Direkt vom Strand aus kann man die ufernahen Korallenbänke erschwimmen, welche ein optimales Revier zum Schnorcheln bieten. Und wenn man bedenkt, dass Coral Bay ja eigentlich eine Touristenhochburg ist, war das Riff in einem hervorragenden Zustand und bot so einiges zum Staunen! Achja: die Temperatur des türkisblauen Wassers war schlappe 25Grad ;)
Am späten Nachmittag verabredeten wir uns dann noch mit Dave und Kylie zum Fischen an der Bootstrampe, ein wenig ausserhalb des Dorfes. Das Resultat: Nach 2h mühsamen Blinkern nichts;( Aber man soll den Kopf ja nicht in den Sand stecken und Aufgeben ist im übrigen eh nicht meine Stärke! Und siehe da, die hartnäckigkeit wurde belohnt mit einem hübschen Hai (immerhin 70-80cm) am Haken, gefolgt von einem noch nicht identifiziertem Fisch. Den Hai haben wir aus Unwissenheit über SChonmass etc. wieder in die Freiheit entlassen, der unidentifizierte Fisch hingegen sah ganz schmackhaft aus und sollte so Teil unseres Abendessens werden ;) Und in der Tat, er sah nicht nur schmackhaft aus, sondern war es auch!
Abends gab es dann noch ein paar Drinks mit Dave und Kylie in unserem Vorgarten und so ging wieder ein traumhafter Tag zu Ende.

Ausblick über die Bucht von Coral Bay
Coral Bay - Tag 3
Es brach mittlerweile unser 3. Tag in Coral Bay an. Aber da es hier ja wirklich traumhaft schön ist, hatten wir auch keine Eile weiter zuziehen. Daher beschlossen wir nach ein paar Spiegeleiern in der Morgensonne einen weiteren Tag dort zu verbringen und verlängerten somit unseren Stellplatz im Caravanpark erneut ;)
Geplant war den Tag der Fischerei zu widmen um so aktiv unser Abendessen zu "erarbeiten". Also machten wir unseren Billy startklar (wir müssen leider aus Platzgründen immer die Rucksäcke im Fahrerhaus verstauen wenn wir hinten schlafen wollen) und starteten auf an die Bootsrampe, wo wir unser Fischerglück bereits am Vorabend erprobt hatten. Es sei noch angemerkt, dass die Coral Bay wie soviele Teile der Westküste ein Naturschutzgebiet sind und somit Fischen verboten ist. Glücklicherweise liegt die Bootsrampe ausserhalb dieses und war somit eine optimale Ausgangsposition für einen erfolgreichen Fischertag.
Erfreulicher Weise hatte mittlerweile auch Simone ihre Neigung zur Fischerei erkannt und hatte fleissig Köderfische mit einer hier sehr verbreiteten Handspule (ein Plastikring, auf dem Silk aufgewickelt ist) gefangen. Ihr Tagesresultat: Immerhin 6 Fischlein zwischen 10 und 20 cm ;) Dummerweise brachten die besten Köderfische nichts. Es folgten die ersten 5h erfolgloses warten auf grosse Fische. Gelangweilt und genervt, dass unser Abendessen heute wohl nicht aus frischem Fisch bestehen sollte machten wir uns zurück auf den Campingplatz.
Doch irgendwie lies uns die Erfolglosigkeit keine Ruhe und so starteten wir 2h später nocheinmal in Richtung Bootsanleger. Da es mittlerweile später Nachmittag war, erhofften wir uns von der Dämmerung mehr Erfolg! Und man mag es kaum glauben, das Meer war wie ausgewechselt. Plötzlich konnte man sogar vermuten, dass darin ein paar Fische sein könnten. Und als dann die Sonne untergegangen war, war es endlich soweit. Wir konnten unseren zweiten Hai nach einem recht ordentlichen Drill landen. Immerhin hatte der Gute knappe 70cm und einiges an Power in den Flossen. Bereits kurz nachdem wir diesen versorgt hatten (Haien muss man die Flossen abschneiden, dass sie ausbluten können, da ihr Fleisch sonst nach Ammoniak schmeckt), ging es gleich weiter. Ein heftiger Biss bog die Rute zu einem Halbkreis. Der Attentäter entpuppte sich dann auch als heftiger Kämpfer und gewann den Kampf dann zu unserem Leidwesen auch auf halber Strecke. Um genau zu sein flutschte er wieder vom Haken.
Dennoch meinte es Petri gut mit uns und bereits kurz nach dem verlorenen Fisch biss der Nächste Kämpfer. Auch dieser gab sich alle Mühe mir einen ordentlichen Drill zu bescheren. Da könnten sich einige deutsche Fische mal eine Scheibe davon abschneiden. Die legen sich nämlich ab und zu sogar im Wasser schon auf den Rücken und rühren sich nicht mehr wenn man sie rauszieht, um einen bloss nicht den Spass am Drill zu gönnen. Naja, dieser gönnte mir den Spass und entpuppte sich schliesslich als Spangled Emperor mit gerade mal 43cm. Der hatte sich echt grösser angefühlt, aber gross genug für ein paar schöne Filets war er allemal!
Da es bereits Nacht geworden war und wir genug Fisch für ein ausgedehntes Barbeque hatten beschlossen wir dann auch den Fischen wieder ihren Frieden zu lassen und machten uns auf zurück in Richtung Caravanpark. Bevor wir den Abend ausklingen lassen konnten hiess es aber ersteinmal noch Fische ausnehmen und säubern. Auch an dieser Stelle strahlen die Aussies wiedereinmal durch Fortschrittlichkeit. Hier findet man an jedem etwas grösseren Strand Fischsäuberungsplätze mit Edelstahltischen, Abfalleimer speziell für die Innereien und Wasser zum spülen. Alles in allem ne Top Sache!
Geplant war den Tag der Fischerei zu widmen um so aktiv unser Abendessen zu "erarbeiten". Also machten wir unseren Billy startklar (wir müssen leider aus Platzgründen immer die Rucksäcke im Fahrerhaus verstauen wenn wir hinten schlafen wollen) und starteten auf an die Bootsrampe, wo wir unser Fischerglück bereits am Vorabend erprobt hatten. Es sei noch angemerkt, dass die Coral Bay wie soviele Teile der Westküste ein Naturschutzgebiet sind und somit Fischen verboten ist. Glücklicherweise liegt die Bootsrampe ausserhalb dieses und war somit eine optimale Ausgangsposition für einen erfolgreichen Fischertag.
Erfreulicher Weise hatte mittlerweile auch Simone ihre Neigung zur Fischerei erkannt und hatte fleissig Köderfische mit einer hier sehr verbreiteten Handspule (ein Plastikring, auf dem Silk aufgewickelt ist) gefangen. Ihr Tagesresultat: Immerhin 6 Fischlein zwischen 10 und 20 cm ;) Dummerweise brachten die besten Köderfische nichts. Es folgten die ersten 5h erfolgloses warten auf grosse Fische. Gelangweilt und genervt, dass unser Abendessen heute wohl nicht aus frischem Fisch bestehen sollte machten wir uns zurück auf den Campingplatz.
Doch irgendwie lies uns die Erfolglosigkeit keine Ruhe und so starteten wir 2h später nocheinmal in Richtung Bootsanleger. Da es mittlerweile später Nachmittag war, erhofften wir uns von der Dämmerung mehr Erfolg! Und man mag es kaum glauben, das Meer war wie ausgewechselt. Plötzlich konnte man sogar vermuten, dass darin ein paar Fische sein könnten. Und als dann die Sonne untergegangen war, war es endlich soweit. Wir konnten unseren zweiten Hai nach einem recht ordentlichen Drill landen. Immerhin hatte der Gute knappe 70cm und einiges an Power in den Flossen. Bereits kurz nachdem wir diesen versorgt hatten (Haien muss man die Flossen abschneiden, dass sie ausbluten können, da ihr Fleisch sonst nach Ammoniak schmeckt), ging es gleich weiter. Ein heftiger Biss bog die Rute zu einem Halbkreis. Der Attentäter entpuppte sich dann auch als heftiger Kämpfer und gewann den Kampf dann zu unserem Leidwesen auch auf halber Strecke. Um genau zu sein flutschte er wieder vom Haken.
Dennoch meinte es Petri gut mit uns und bereits kurz nach dem verlorenen Fisch biss der Nächste Kämpfer. Auch dieser gab sich alle Mühe mir einen ordentlichen Drill zu bescheren. Da könnten sich einige deutsche Fische mal eine Scheibe davon abschneiden. Die legen sich nämlich ab und zu sogar im Wasser schon auf den Rücken und rühren sich nicht mehr wenn man sie rauszieht, um einen bloss nicht den Spass am Drill zu gönnen. Naja, dieser gönnte mir den Spass und entpuppte sich schliesslich als Spangled Emperor mit gerade mal 43cm. Der hatte sich echt grösser angefühlt, aber gross genug für ein paar schöne Filets war er allemal!
Da es bereits Nacht geworden war und wir genug Fisch für ein ausgedehntes Barbeque hatten beschlossen wir dann auch den Fischen wieder ihren Frieden zu lassen und machten uns auf zurück in Richtung Caravanpark. Bevor wir den Abend ausklingen lassen konnten hiess es aber ersteinmal noch Fische ausnehmen und säubern. Auch an dieser Stelle strahlen die Aussies wiedereinmal durch Fortschrittlichkeit. Hier findet man an jedem etwas grösseren Strand Fischsäuberungsplätze mit Edelstahltischen, Abfalleimer speziell für die Innereien und Wasser zum spülen. Alles in allem ne Top Sache!

Noch ein Sonnenuntergang über dem Pier
Coral Bay - Tag 4
Unser letzter Tag in Coral Bay startete wie die zuvor: Spiegelei auf Toastbrot, darunter etwas Frischkäse und der Tag konnte beginnen;)
Den Vormittag verbrachten wir dann damit das zu schreiben was ihr gerade lest und da wir die letzte Woche etwas nachlässig waren war da einiges zu tun ;). Erschöpft von der vielen kreativität beschlossen wir uns am Nachmittag bei einem ausgebigen Schnorchelgang in der Bucht uns neue Inspirationen zu holen.
Naja, ob meine Texte durch die neue Inspiration besser werden vermag ich nicht zu beurteilen, aber Fakt ist, dass jeder Schnorchelgang durch das korallenriff traumhafte schön ist und man jedesmal ausf neue eine Vielzahl für einen selbst noch unbekannte Tiere und Pflanzen entdeckt. Und wenn das Riff dann auch noch so intakt ist wie in Coral Bay macht das ganze besoners viel Spass!
Am Abend hiess es dann unsere Beute des Vortages für den Barbeque vorzubreiten. Auf dem Menueplan standen Spanglet Emperor, Barracuda und Haifischmedallions. Wenn das nicht gut klingt;) Und in der Tat, es hat nicht nur gut geklungen, sonder auch hervorragend geschmeckt!
Als es dann dämmerte ging es schliesslich wieder ans Pier, wo wir bereits am Vortag erfolgreich gefischt hatten. Zielfisch war erneut der Hai, da uns dieser am besten geschmeckt hatte. Was dann passierte ist schwer zu beschreiben und würde auch zu lange dauern. Kurz zusammengefasst: Ich hatte 6 mal einen Fisch an der Leine, welcher wohl jeder um ein vielfaches grösser war als alle anderen zusammen und konnte keinen einzigen davon landen, da sie mein Material einfach zu Kleinholz zerlegt haben ;( Echt deprimierend!
Den Vormittag verbrachten wir dann damit das zu schreiben was ihr gerade lest und da wir die letzte Woche etwas nachlässig waren war da einiges zu tun ;). Erschöpft von der vielen kreativität beschlossen wir uns am Nachmittag bei einem ausgebigen Schnorchelgang in der Bucht uns neue Inspirationen zu holen.
Naja, ob meine Texte durch die neue Inspiration besser werden vermag ich nicht zu beurteilen, aber Fakt ist, dass jeder Schnorchelgang durch das korallenriff traumhafte schön ist und man jedesmal ausf neue eine Vielzahl für einen selbst noch unbekannte Tiere und Pflanzen entdeckt. Und wenn das Riff dann auch noch so intakt ist wie in Coral Bay macht das ganze besoners viel Spass!
Am Abend hiess es dann unsere Beute des Vortages für den Barbeque vorzubreiten. Auf dem Menueplan standen Spanglet Emperor, Barracuda und Haifischmedallions. Wenn das nicht gut klingt;) Und in der Tat, es hat nicht nur gut geklungen, sonder auch hervorragend geschmeckt!
Als es dann dämmerte ging es schliesslich wieder ans Pier, wo wir bereits am Vortag erfolgreich gefischt hatten. Zielfisch war erneut der Hai, da uns dieser am besten geschmeckt hatte. Was dann passierte ist schwer zu beschreiben und würde auch zu lange dauern. Kurz zusammengefasst: Ich hatte 6 mal einen Fisch an der Leine, welcher wohl jeder um ein vielfaches grösser war als alle anderen zusammen und konnte keinen einzigen davon landen, da sie mein Material einfach zu Kleinholz zerlegt haben ;( Echt deprimierend!

Die Lagune von Canarvon
Canarvon - "Die Ankunft"
Heute machen wir das ganze mal wieder kurz: 7.45 raus aus den Federn, Frühstücken, Zusammenpacken, Abfahren, 3h später Canarvon erreichen, Vorräte wieder aufstocken, Campingplatz suchen, Auto vom Salz befreien...Relaxen
Kurz und knackig, aber dennoch alles gesagt ;=)
Kurz und knackig, aber dennoch alles gesagt ;=)

Garten von Kyli und Dave
Canarvon - "Bei Kylie & Dave"
Hopala... am Morgen des 8.1. hätten wir doch glatt fast verschlafen. Es war bereits halb 9 Uhr, als wir uns zum Frühstück aus unserem Camper quälten. Dummerweise müssen wir die Campingplätze immer bis 10 Uhr geräumt haben (oder sollten es zumindest), was ein wenig Stress verursachte. Da für den Vormittag aber eh nichts spezielles ausser ein wenig Shopping (Simone im Klamottenladen und Andy im Elektrofachgeschäft) angesagt war, war das ganze nicht so tragisch.
Nachdem wir dann alles zusammengepackt hatten setzten wir unseren Plan auch tatsächlich in die Tat um. Resultat: ein Bikini (oder sowas in der Art) für Simone, ein Headset und ein Wireless Modem für Andy und für uns beide ein paar DVDs. Und das ganze zum Schnäppchenpreis. Wenn das kein erfolgreicher Vormittag war.
Am Nachmittag besuchten wir dann Kylie und Dave, unsere australischen Freunde, die wir in Exmouth kennengelernt und in Coral Bay wiedergetroffen hatten. Diese wohnen in einem netten Häuschen am Stadtrand von Canarvon und hatten uns zum Scampiessen für diesen Abend eingeladen. Nebenbeibemerkt ist Canarvon mit seinen 10000 Einwohnern überwiegend ein Fischerdorf, welches bekannt für seine Scampifischerei und -fabriken ist. Wo sonst auf der Welt sollte man also Scampi essen, wenn nicht direkt da wo sie frisch aus dem Meer gefischt werden. Also folgten wir natürlich der Einladung und besuchten die zwei bereits am frühen Nachmittag. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann mit den beiden auf ihrer Terasse bei ein paar erfrischenden Kaltgetränken und wurden dann schliesslich mit "Sate-Scampinudeln mit gebratenem Gemüse" vom Feinsten verwöhnt. Da wir durch die paar kaltgetränke zu erschöpft waren zum Autofahren beschlossen wir kurzer Hand die Nacht im Vorgarten der Beiden zu verbringen. Für uns ist es ja generell völlig egal wo wir unseren Billy parken und in unseren Camper kriechen ;)
P.S. @Kylie and Dave: Thanks a lot for the fantastic dinner and the really nice time we could spend with you!
Nachdem wir dann alles zusammengepackt hatten setzten wir unseren Plan auch tatsächlich in die Tat um. Resultat: ein Bikini (oder sowas in der Art) für Simone, ein Headset und ein Wireless Modem für Andy und für uns beide ein paar DVDs. Und das ganze zum Schnäppchenpreis. Wenn das kein erfolgreicher Vormittag war.
Am Nachmittag besuchten wir dann Kylie und Dave, unsere australischen Freunde, die wir in Exmouth kennengelernt und in Coral Bay wiedergetroffen hatten. Diese wohnen in einem netten Häuschen am Stadtrand von Canarvon und hatten uns zum Scampiessen für diesen Abend eingeladen. Nebenbeibemerkt ist Canarvon mit seinen 10000 Einwohnern überwiegend ein Fischerdorf, welches bekannt für seine Scampifischerei und -fabriken ist. Wo sonst auf der Welt sollte man also Scampi essen, wenn nicht direkt da wo sie frisch aus dem Meer gefischt werden. Also folgten wir natürlich der Einladung und besuchten die zwei bereits am frühen Nachmittag. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir dann mit den beiden auf ihrer Terasse bei ein paar erfrischenden Kaltgetränken und wurden dann schliesslich mit "Sate-Scampinudeln mit gebratenem Gemüse" vom Feinsten verwöhnt. Da wir durch die paar kaltgetränke zu erschöpft waren zum Autofahren beschlossen wir kurzer Hand die Nacht im Vorgarten der Beiden zu verbringen. Für uns ist es ja generell völlig egal wo wir unseren Billy parken und in unseren Camper kriechen ;)
P.S. @Kylie and Dave: Thanks a lot for the fantastic dinner and the really nice time we could spend with you!

"Blow Hole" bis zu 20m hoch
Canarvon - "Nothern Coastline"
Gähhhn... Streck... Blinzel... und raus aus den Federn. Immerhin hatten wir für diesen Tag einiges geplant! Doch ersteinmal stand ein gemütlicher Caffee mit Kylie und Dave auf dem Programm. Die Nacht in ihrem Vorgarten war auf Grund der stetig anhaltenden Briese angenehm kühl und so stand einem langen Tag nichts mehr im Wege.
Unsere heutige Etappe sollte uns ein kurzes Stück den Highway zurück zu den "Blow Holes" und der nördlich davon liegenden Steilküste führen, wo wir schliesslich auch irgendwo unser heutiges Nachtlager aufschlagen wollten. Bereits nach rund 1h Fahrt vorbei an einem riesigen ausgetrockneten Salzsee erreichten wir auch schon die Blow Holes. Diese sind ein Phänomen der Natur, welche die Urgewalt die im Meer steckt eindrucksvoll verdeutlicht. Dabei prallt die Brandung mit voller Fahrt auf die STeilküste, welche mit mehr oder weniger grossen Höhlen durchzogen ist. Durch die Wucht des Aufpralls füllen sich diese Höhlen schlagartig und spritzen an ihrer Oberfläche bis zu 20m hohe Fontänen hinaus.
Nach einer kurzen Besichtigung der Fontänen und einem obligatorischen Abstecher zum Leuchtturm ging es gleich weiter in Richtung Norden der Halbinsel. Dave gab uns den Tipp nicht die normale Strasse sondern einen kleinen Track direkt entlang der Klippen der Steilküste zu fahren. Da das ganze mal wieder etwas Offroadspass und eine atemberaubende Landschaft versprach, verliessen wir schon wenige km später die Strasse und folgten einem engen Sandtrack zu den Klippen. Die Aussicht, die uns dort erwartete übertraf wirklich alle Beschreibungen und Erwartungen im Vorfeld. Die komplette Küstenlinie war eine einzige riesige schroffe Steilküste, welche von gigantischen Wellen Tag ein Tag aus bearbeitet wird. Ein echt atemberaubender Anblick!
Der Track führte uns immer entlang der Felsen durch Sanddünen und schroffe Felsabschnitte, was einen heiden Fahrspass bot. Allerdings wurden seltsamer Weise mit jedem km die Fahspuren anderer Fahrzeuge im Sand weniger, was uns etwas stutzig werden liess. Aber getreu dem Motto umgedreht wird nicht, bzw. so schlimm wird schon nicht werden folgten wir beharrlich dem immer weicher werdenden Track, bis wir schliesslich an einer alleine unpassierbaren Stelle landeten. Also hiess es doch umdrehen und über einen ein paar hundert Meter zuvor abzweigenden Track das Problemstück zu umfahren. Soweit der Plan. Was wir nicht wussten. Die Umfahrung barg noch einiges mehr an Überraschungen als unser ursprünglicher Weg. Zu unserem Leidwesen wirbelte der immer stärkerwerdende Meereswind immer mehr Sand auf, was die Sicht sehr einschränkte. Zusätzlich wurden durch die Verwehungen der komplette Track unter dem Sand begraben, was es extrem erschwerte diesem zu folgen. Schliesslich standen wir dann in mitten einer Düne und vor uns war alles andere, nur kein Track mehr. Vielmehr lag eine Riesen hügelige Landschaft komplett verwuchert mit Gestrüpp und hier und da kleine Sandverwehungen. Auf gut Deutsch: Wir hatten uns in den Dünen verfahren und waren vom Track abgekommen ;)
Da wir aber weder feststeckten, noch technische Probleme hatten war das ganze nicht so tragisch und wir machten uns auf die Suche nach dem weiteren Verlauf der Piste. Und siehe da, ein paar Dünen später fanden wir diesen auch wieder. Lustiger Weise waren wir die ganze Zeit zuvor bereits nur wenige 100m von der "offiziellen Strasse" entfernt, konnten diese aber auf Grund der hohen Dünen nicht sehen. Zurück auf der Strasse steuerten wir weiter in Richtung "Korean Star" einem Schiffswrack eines koreanischen Salztransporters, der vor ca. 15 Jahren an den Klippen zerschellt war. Zu unserer Überraschung war von dem Megakarren nicht mehr als ein paar komplett verrosteten Stahlplatten übrig. Aber da wir schonmal da waren haben wir diese fleissig unter die Lupe genommen. Um an das Wrack zu gelangen mussten wir einen kleinen Weg mit extrem weichen Sand die Klippen hinunter folgen. Hinunter war das auch alles kein Problem. Aber bereits an dieser Stelle fragten wir uns wie wir den Weg wieder zurückkommen sollten. Und leider bewahrheitete sich unsere böse Vorahnung prompt. Beim Versuch den Hügel wieder zu erklimmen scheiterten wir bereits nach gut 1/6 der Strecke im weichen Sand. Das war zwar ärgerlich, aber für den Kopf in den Sand stecken war keine Zeit, immerhin musste eine Lösung für das Problem gefunden werden. Auf Grund der Tatsache, dass wir mal wieder in the middle of nowhere waren und den ganzen Tag noch kein anderes Auto auf den Tracks gesehen hatten konnten wir nicht davon ausgehen fremde Hilfe zu erhalten. Also standen ersteinmal mehrere erfolglose Versuche auf dem Programm doch eine Spur zu finden, auf der wir den weichen Sand überwinden konnten. Leider scheiterten wir immer und immer wieder. Also versuchten wir es als nächstes mit Reduzierung unseres Reifendrucks. Zwar waren diese für den Offroadtrack eh nur noch mit 38psi aufgepumpt, was aber für derart weichen Sand noch viel zu viel war. Schliesslich probierten wir unser Glück erneut, diesmal mit nur noch 28psi Reifendruck. Und siehe da, wir kahmen unserem Ziel schon ein beträchtliches Stück näher und schafften es das steilste Stück der Auffahrt zu überwinden. Nun fehlten nur noch wenige Meter, welche wir dann letztendlich mit roher Gewalt und einem Gruss ans Getriebe auch noch geschafft hatten. Aber Billy ist ja kein nachtragendes Auto und so konnten wir unsere Fahrt um einige Erfahrungen reicher weiter fortsetzen.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir nur noch 40km vom Tagesziel "Red Bluff" entfernt. Red Bluff ist ein Surferparadies, das direkt in einer riesigen Bucht mit scheeweissem Sandstrand und einer fantastischen Brandung liegt. Wir staunten nicht schlecht als wir unser Ziel endlich erreichten, und über die karibisch wirkende Bucht schauen konnten. Zwar war es immernoch sehr windig, aber damit muss man zu dieser Jahreszeit an der Westküste Australiens leider leben. Schliesslich schlugen wir dann unser Nachtlager direkt am Strand auf und genossen die letzten paar Stunden des Tages, bevor es dann pünktlich gegen 19;30 Uhr wieder dunkel wurde und wir uns in unseren Camper verkrochen um vor den Ziegen ´die hier überall unterwegs waren sicher zu sein ;)
Unsere heutige Etappe sollte uns ein kurzes Stück den Highway zurück zu den "Blow Holes" und der nördlich davon liegenden Steilküste führen, wo wir schliesslich auch irgendwo unser heutiges Nachtlager aufschlagen wollten. Bereits nach rund 1h Fahrt vorbei an einem riesigen ausgetrockneten Salzsee erreichten wir auch schon die Blow Holes. Diese sind ein Phänomen der Natur, welche die Urgewalt die im Meer steckt eindrucksvoll verdeutlicht. Dabei prallt die Brandung mit voller Fahrt auf die STeilküste, welche mit mehr oder weniger grossen Höhlen durchzogen ist. Durch die Wucht des Aufpralls füllen sich diese Höhlen schlagartig und spritzen an ihrer Oberfläche bis zu 20m hohe Fontänen hinaus.
Nach einer kurzen Besichtigung der Fontänen und einem obligatorischen Abstecher zum Leuchtturm ging es gleich weiter in Richtung Norden der Halbinsel. Dave gab uns den Tipp nicht die normale Strasse sondern einen kleinen Track direkt entlang der Klippen der Steilküste zu fahren. Da das ganze mal wieder etwas Offroadspass und eine atemberaubende Landschaft versprach, verliessen wir schon wenige km später die Strasse und folgten einem engen Sandtrack zu den Klippen. Die Aussicht, die uns dort erwartete übertraf wirklich alle Beschreibungen und Erwartungen im Vorfeld. Die komplette Küstenlinie war eine einzige riesige schroffe Steilküste, welche von gigantischen Wellen Tag ein Tag aus bearbeitet wird. Ein echt atemberaubender Anblick!
Der Track führte uns immer entlang der Felsen durch Sanddünen und schroffe Felsabschnitte, was einen heiden Fahrspass bot. Allerdings wurden seltsamer Weise mit jedem km die Fahspuren anderer Fahrzeuge im Sand weniger, was uns etwas stutzig werden liess. Aber getreu dem Motto umgedreht wird nicht, bzw. so schlimm wird schon nicht werden folgten wir beharrlich dem immer weicher werdenden Track, bis wir schliesslich an einer alleine unpassierbaren Stelle landeten. Also hiess es doch umdrehen und über einen ein paar hundert Meter zuvor abzweigenden Track das Problemstück zu umfahren. Soweit der Plan. Was wir nicht wussten. Die Umfahrung barg noch einiges mehr an Überraschungen als unser ursprünglicher Weg. Zu unserem Leidwesen wirbelte der immer stärkerwerdende Meereswind immer mehr Sand auf, was die Sicht sehr einschränkte. Zusätzlich wurden durch die Verwehungen der komplette Track unter dem Sand begraben, was es extrem erschwerte diesem zu folgen. Schliesslich standen wir dann in mitten einer Düne und vor uns war alles andere, nur kein Track mehr. Vielmehr lag eine Riesen hügelige Landschaft komplett verwuchert mit Gestrüpp und hier und da kleine Sandverwehungen. Auf gut Deutsch: Wir hatten uns in den Dünen verfahren und waren vom Track abgekommen ;)
Da wir aber weder feststeckten, noch technische Probleme hatten war das ganze nicht so tragisch und wir machten uns auf die Suche nach dem weiteren Verlauf der Piste. Und siehe da, ein paar Dünen später fanden wir diesen auch wieder. Lustiger Weise waren wir die ganze Zeit zuvor bereits nur wenige 100m von der "offiziellen Strasse" entfernt, konnten diese aber auf Grund der hohen Dünen nicht sehen. Zurück auf der Strasse steuerten wir weiter in Richtung "Korean Star" einem Schiffswrack eines koreanischen Salztransporters, der vor ca. 15 Jahren an den Klippen zerschellt war. Zu unserer Überraschung war von dem Megakarren nicht mehr als ein paar komplett verrosteten Stahlplatten übrig. Aber da wir schonmal da waren haben wir diese fleissig unter die Lupe genommen. Um an das Wrack zu gelangen mussten wir einen kleinen Weg mit extrem weichen Sand die Klippen hinunter folgen. Hinunter war das auch alles kein Problem. Aber bereits an dieser Stelle fragten wir uns wie wir den Weg wieder zurückkommen sollten. Und leider bewahrheitete sich unsere böse Vorahnung prompt. Beim Versuch den Hügel wieder zu erklimmen scheiterten wir bereits nach gut 1/6 der Strecke im weichen Sand. Das war zwar ärgerlich, aber für den Kopf in den Sand stecken war keine Zeit, immerhin musste eine Lösung für das Problem gefunden werden. Auf Grund der Tatsache, dass wir mal wieder in the middle of nowhere waren und den ganzen Tag noch kein anderes Auto auf den Tracks gesehen hatten konnten wir nicht davon ausgehen fremde Hilfe zu erhalten. Also standen ersteinmal mehrere erfolglose Versuche auf dem Programm doch eine Spur zu finden, auf der wir den weichen Sand überwinden konnten. Leider scheiterten wir immer und immer wieder. Also versuchten wir es als nächstes mit Reduzierung unseres Reifendrucks. Zwar waren diese für den Offroadtrack eh nur noch mit 38psi aufgepumpt, was aber für derart weichen Sand noch viel zu viel war. Schliesslich probierten wir unser Glück erneut, diesmal mit nur noch 28psi Reifendruck. Und siehe da, wir kahmen unserem Ziel schon ein beträchtliches Stück näher und schafften es das steilste Stück der Auffahrt zu überwinden. Nun fehlten nur noch wenige Meter, welche wir dann letztendlich mit roher Gewalt und einem Gruss ans Getriebe auch noch geschafft hatten. Aber Billy ist ja kein nachtragendes Auto und so konnten wir unsere Fahrt um einige Erfahrungen reicher weiter fortsetzen.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir nur noch 40km vom Tagesziel "Red Bluff" entfernt. Red Bluff ist ein Surferparadies, das direkt in einer riesigen Bucht mit scheeweissem Sandstrand und einer fantastischen Brandung liegt. Wir staunten nicht schlecht als wir unser Ziel endlich erreichten, und über die karibisch wirkende Bucht schauen konnten. Zwar war es immernoch sehr windig, aber damit muss man zu dieser Jahreszeit an der Westküste Australiens leider leben. Schliesslich schlugen wir dann unser Nachtlager direkt am Strand auf und genossen die letzten paar Stunden des Tages, bevor es dann pünktlich gegen 19;30 Uhr wieder dunkel wurde und wir uns in unseren Camper verkrochen um vor den Ziegen ´die hier überall unterwegs waren sicher zu sein ;)
Comments
Helga + Rudi /Austria || Published: 08.01.2010 09:37 (German time)
Grias Euch,
wir waren Eure Nachbarn in Coral Bay.Eine wunderschöne Bucht im Nationalpark ist die "Osprey",auch Campen erlaubt.Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Fischen von Helga+ Rudi
Patricia || Published: 08.01.2010 03:27 (German time)
Erstmal vielen lieben Dank für die Weihnachtskarte, ist gestern angekommen!
Ich wünsch euch noch viel Spass und
TAKE CARE, mates!!!!
Bussi aus München, wo wir heut 20cm Neuschnee erwarten!!! Neidisch, ha?!
Simone & Andy || Published: 08.01.2010 02:47 (German time)
@ Helene und Roland: Haben uns sehr über eure Email gefreut, allerdings habt ihr keine Email Adresse hinterlegt, was das antworten schwierig macht :-)
Also dürft ihr uns gerne nochmal schreiben und dann bitte mit Emailabsender. Vielen Dank und Grüße in die Schweiz
New Comment
Departure (German Time)
20.10.2009 - 12:45
16 Hours 49 MinsVisitors on Page
104941 since start
Australian Time
20.01.2026 - 11:34
