Shark Bay (Published: 12.01.2010 - 08:41 German time)
Nach Canarvon ging es weiter auf die Halbinsel Shark Bay, welche grösstenteils zum UNESCO Welterebe gehört. Neben dem berühmten Monkey Mia, gibt es dort auch noch den Francois Peron National Park und viele traumhafte Strände zu sehen. Im Hamelin Pool Marine Nature Reserve im Süden der Bucht leben Mikroben, die Stromatolithen bilden, ähnlich den ältesten bekannten Lebensformen der Erde. Die Shark Bay verspricht also sicher nicht langweilig zu werden!

Denham Uferpromenade
Denham
Wenn auch seeehr windig, brachte die Nacht dennoch die verdiente Erholung mit sich. So starteten wir froher Dinge in den Morgen des 10.01.2010. Der Plan war nochmals die "Blow Holes" zu besuchen, dann nochmal einen kurzen Abstecher nach Carnarvon zum Tanken und um Kylie und Dave Servus zu sagen und dann weiter in Richtung Norden in die rund 200km entfernte "Shark Bay" aufzubrechen. Und man mag es kaum glauben, der Plan hat weitestgehend funktioniert ;) Nach insgesamt rund 400km Fahrt, meist auf dem North South Coastal Highway (N.S.C.H.) erreichten wir am fürhen Abend Denham, welches taktisch gut am Oberen Ende der Shark Bay Halbinsel lag und unser "Basiscamp" für die anstehende Shark Bay-Erkundung sein sollte. Schnell noch in den Campingplatz eingecheckt und alle Tagesaufgaben waren somit erfolgreich abgeschlossen.

Strand von Cape Peron
Francois Peron National Park
Wer die Shark Bay besucht, kommt um einen Trip nach Monkey Mia zu den berühmten Delfinen, die angeblich jeden Tag zur gleichen Zeit bis an den Strand kommen, nicht herum. Also sollte dies auch unser erster Ausflug werden. Wir machten uns also die 3okm Fahrt in den Norden der Halbinsel auf um dort eine böse Überraschung zu erfahren. Die nette Dame am Kassenautomaten (Hier kostet eigentlich alles was man machen will Geld und wenn es nur wilde Delfine am Strand anschauen ist) überbrachte uns die böse Kunde: "An diesem Tag waren noch keine Delfine gesichtet worden, ABER: Bis Mittag bestehe immerhin noch die Chance, dass sie kommen würden." Irgendwie glaubt die Dame aber wohl selber nicht daran, sonst hätte Sie uns nicht für die Hälfte des Preises passieren lassen und uns darauf hingewiesen, dass das Ticket im Falle von keinen Delfinen am Strand auch am nächsten Tag nochmal gelten würde.
Der Strand von Monkey Mia selbst war wie erwartet bzw. wie man ihn aus diversen Prospekten kannte: Paradiesisch! Weisser Sand und türkises Wasser, was will man mehr? Richtig! Delfine! Naja, man kann nicht alles haben im Leben und Morgen ist auch noch ein Tag... Das dachten wir uns dann nach einigen Stunden wartend am Strand sitzend. Natürlich kamen an diesem Tag keine Delfine mehr an den Strand und wir brachen gegen Mittag wieder auf in Richtung Denham, wo wir auf halber Strecke den Francois Peron National Park besuchen wollten, in welchem wir dann auch die Nacht verbringen wollten.
Am Eingang des Parks hiess es mal wieder "Zahlemann und Söhne" bei der Selbstregistrierung und unsere Safari an die entlegeren Stellen der Shark Bay konnte beginnen. Was uns zuvor keiner gesagt hatte: Der Nationalpark besteht rein aus Sand und Büschen und dazwischen ein paar ausgetrocknete Salzseen. Hier und da sollten einige Aussichtspunkte links und rechts vom "Haupttrack" abzweigen. Dieser bestand im übrigenb ebenfalls aus reinem weichen Sand! Im Nachhinein betrachtet war Fraser Island sozusagen ein Witz dagegen ;) Das soll an dieser Stelle aber keine Beschwerde sein. Ganz im Gegenteil, es hiess wieder einmal Luft raus aus den Reifen auf 28 PSI und Spass im weichen Sand war angesagt. Auch wenn unser Billy immerwieder mal an seine Leistungsgrenze geraten war hatten wir keine grösseren Probleme auf dem Track und so konnten wir alle unseren geplanten Aussichtspunkte ansteuern.
Folgende Lookouts standen auf dem Programm:
Was den Ärger mit dem Wind allerdings sofort wieder vergessen lies, war ein Blick in den Sternenhimmel. So fern ab von jeglicher Zivilisation bei völliger Dunkelheit ist das mehr als imposant!
Der Strand von Monkey Mia selbst war wie erwartet bzw. wie man ihn aus diversen Prospekten kannte: Paradiesisch! Weisser Sand und türkises Wasser, was will man mehr? Richtig! Delfine! Naja, man kann nicht alles haben im Leben und Morgen ist auch noch ein Tag... Das dachten wir uns dann nach einigen Stunden wartend am Strand sitzend. Natürlich kamen an diesem Tag keine Delfine mehr an den Strand und wir brachen gegen Mittag wieder auf in Richtung Denham, wo wir auf halber Strecke den Francois Peron National Park besuchen wollten, in welchem wir dann auch die Nacht verbringen wollten.
Am Eingang des Parks hiess es mal wieder "Zahlemann und Söhne" bei der Selbstregistrierung und unsere Safari an die entlegeren Stellen der Shark Bay konnte beginnen. Was uns zuvor keiner gesagt hatte: Der Nationalpark besteht rein aus Sand und Büschen und dazwischen ein paar ausgetrocknete Salzseen. Hier und da sollten einige Aussichtspunkte links und rechts vom "Haupttrack" abzweigen. Dieser bestand im übrigenb ebenfalls aus reinem weichen Sand! Im Nachhinein betrachtet war Fraser Island sozusagen ein Witz dagegen ;) Das soll an dieser Stelle aber keine Beschwerde sein. Ganz im Gegenteil, es hiess wieder einmal Luft raus aus den Reifen auf 28 PSI und Spass im weichen Sand war angesagt. Auch wenn unser Billy immerwieder mal an seine Leistungsgrenze geraten war hatten wir keine grösseren Probleme auf dem Track und so konnten wir alle unseren geplanten Aussichtspunkte ansteuern.
Folgende Lookouts standen auf dem Programm:
- Cape Peron ganz im Norden der Shark Bay
- Skippoint gleich daneben
- Gregories
- Bottle Bay
- Herald Bight
Was den Ärger mit dem Wind allerdings sofort wieder vergessen lies, war ein Blick in den Sternenhimmel. So fern ab von jeglicher Zivilisation bei völliger Dunkelheit ist das mehr als imposant!

Sonnenuntergang über der Shark Bay
Denham
Bereits früh am Morgen des 12.01. machten wir uns nach einem kurzen Frühstück wieder auf zurück über die Sandpisten in Richtung Monkey Mia um einen erneuten Versuch die Delfine zu sehen zu starten. Aber wie konnte es anders sein, auch an diesem Tag waren die grauen Säuger nicht erschienen. Langsam sollte einem das ganze echt zu denken geben!
Noch mehr genervt als am Vortag ging es zurück nach Denham, wo wir wieder in den Caravan Park einchecken wollten um den Annehmlichkeiten der Zivilisation zu verfallen. Zu selbigen gehörten Internet, fliessend Warmwasser und eine Küche ;)
Den Nachmittag verbrachten wir dann getrennt voneinander. Simone kam ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Billy umräumen und den Haushalt putzen ;) Meine Wenigkeit: Etwas Arbeiten am Laptop, das wurde nämlich in der Vergangenheit auch etwas vernachlässigt. So war der Frust über die Delfine auch schnell vergessen und getreu dem Motto, Morgen ist auch noch ein Tag, hofften wir an diesem mehr Glück zu haben.
Noch mehr genervt als am Vortag ging es zurück nach Denham, wo wir wieder in den Caravan Park einchecken wollten um den Annehmlichkeiten der Zivilisation zu verfallen. Zu selbigen gehörten Internet, fliessend Warmwasser und eine Küche ;)
Den Nachmittag verbrachten wir dann getrennt voneinander. Simone kam ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Billy umräumen und den Haushalt putzen ;) Meine Wenigkeit: Etwas Arbeiten am Laptop, das wurde nämlich in der Vergangenheit auch etwas vernachlässigt. So war der Frust über die Delfine auch schnell vergessen und getreu dem Motto, Morgen ist auch noch ein Tag, hofften wir an diesem mehr Glück zu haben.

Alter windbetriebener Brunnen im Ocean Park
Eagle Bluff
Der 13.1.2010. Sozusagen musste das ja ein Glückstag für uns sein und wir endlich zu unseren Delfinen kommen. Etwas verspätet machten wir uns um 9 Uhr auf zum Visitor Center um nachfragen zu lassen ob sich die Defline an diesem Tag schon blicken lassen hatten. Und siehe da, tatsächlich waren sie wieder an den Strand gekommen, ABER: die dritte und letzte Fütterung sei soeben in Gange und wir somit zu spät! ARGHHHHHHHH!
Scheinbar standen wir wirklich auf dem Kriegsfuss mit den Delfinen und so beschlossen wir ersteinmal den Ocean Park, einer kleinen Ausstellung von Meerestieren kurz vor Denahm zu besuchen und dann uns ein Nachtlager im Bereich des "Eagle Bluff" einer vielversprechenden kleinen Bucht zu suchen um dort dann den Nachmittag zu verbringen.
Der Ocean Park entpuppte sich schliesslich als ein kleiner Geheimtip. Zwar war dieser nicht gerade gross und relativ teuer, aber dennoch bot er uns einige nette Anblicke. Vorallem das Haifischbecken mit über 2m grossen Tigerhaien und einem gigantischen Cod hatten es uns angetan. Aber auch ein über 1m grosser Barramundi, sozusagen das Wahrzeichen der australischen Fischerei war in einem der Becken zu finden. Sehr beeindruckend war auch mit was für einer Gewalt der Cod einen mega Snapperkopf verschlungen hatte. Wenn man bedenkt dass wir die Cods bei diversen Tauchgängen bereits in weitaus grösseren Dimensionen gesehen hatten durchaus beunruhigend! Alles in allem also wirklich sehenswert dieser Ocean Park!
Nur ein paar km hinter dem Park befand sich dann auch schon das Eagle Bluff. Zwar stellte sich die Suche nach einem geeigneten Nachtlagerplatz etwas langwierig heraus, war aber dann trotz allem von Erfolg gekrönt und so fanden wir einmal mehr einen traumhaften Platz direkt in den Dünen am Strand. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder eher ruhig mit ein wenig Rätseln, Arbeiten und Fischen. Immerhin Petri war uns auch an diesem Tag wieder wohl gesonnen und so ging bereits nach kurzer Zeit wieder ein Guitarrenfisch, gefolgt von einem Schooli und einem bis jetzt unidentifizierten "normalen" Fisch an die Leine. Da wir aber an diesem Tag unser Abendessen bereits geplant hatten, entliessen wir alle Fischlein getreu dem Motto "Catch and Release" wieder zurück in die Freiheit.
Scheinbar standen wir wirklich auf dem Kriegsfuss mit den Delfinen und so beschlossen wir ersteinmal den Ocean Park, einer kleinen Ausstellung von Meerestieren kurz vor Denahm zu besuchen und dann uns ein Nachtlager im Bereich des "Eagle Bluff" einer vielversprechenden kleinen Bucht zu suchen um dort dann den Nachmittag zu verbringen.
Der Ocean Park entpuppte sich schliesslich als ein kleiner Geheimtip. Zwar war dieser nicht gerade gross und relativ teuer, aber dennoch bot er uns einige nette Anblicke. Vorallem das Haifischbecken mit über 2m grossen Tigerhaien und einem gigantischen Cod hatten es uns angetan. Aber auch ein über 1m grosser Barramundi, sozusagen das Wahrzeichen der australischen Fischerei war in einem der Becken zu finden. Sehr beeindruckend war auch mit was für einer Gewalt der Cod einen mega Snapperkopf verschlungen hatte. Wenn man bedenkt dass wir die Cods bei diversen Tauchgängen bereits in weitaus grösseren Dimensionen gesehen hatten durchaus beunruhigend! Alles in allem also wirklich sehenswert dieser Ocean Park!
Nur ein paar km hinter dem Park befand sich dann auch schon das Eagle Bluff. Zwar stellte sich die Suche nach einem geeigneten Nachtlagerplatz etwas langwierig heraus, war aber dann trotz allem von Erfolg gekrönt und so fanden wir einmal mehr einen traumhaften Platz direkt in den Dünen am Strand. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder eher ruhig mit ein wenig Rätseln, Arbeiten und Fischen. Immerhin Petri war uns auch an diesem Tag wieder wohl gesonnen und so ging bereits nach kurzer Zeit wieder ein Guitarrenfisch, gefolgt von einem Schooli und einem bis jetzt unidentifizierten "normalen" Fisch an die Leine. Da wir aber an diesem Tag unser Abendessen bereits geplant hatten, entliessen wir alle Fischlein getreu dem Motto "Catch and Release" wieder zurück in die Freiheit.
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