Perth (Published: 23.01.2010 - 04:28 German time)
Nun war es soweit, ein weiteres grosses Etappenziel war erreicht: Perth, mit knapp 1.4 Millionen Einwohnern somit grösste Stadt in Westaustralien. In Perth wollten wir dann auch mind. bis zum 27.1. um dort auch den "Australia Day", Australiens wichtigsten Nationalfeiertag zu verbringen.

5-spuriger Highway in die grosse Stadt
Tag 1
Ehrlichgesagt selbst etwas verwundert wachten wir am Morgen des 19.1. immernoch am Parkplatz befindend auf. Zur Nacht: Es war relativ laut, da die Dorfjugend den Strand als Saufgelage missbraucht hatte. Hinzu kamen besonders coole Exemplare, welche ihre armen Reifen mit Burnouts zum Glühen brachten. Alles in allem ganz nett anzuschaun ;) Sonst hatte sich für unser Dasein keiner so recht interessiert was uns letztendlich dann doch noch zu einer guten Mütze Schlaf verhalf.
Nun sollte es aber weiter auf unsere letzte Etappe nach Perth gehen. Auf dem Plan standen lediglich noch ca. 100km, welche ja wirklich nur noch ein Katzensprung waren. Gespannt, was die grosse Stadt (immerhin 1,4 Millionen Einwohner) bringen wird machten wir uns auf. Desto näher wir an Perth kamen, desto mehr veränderte sich auch das Landschaftsbild. Die kargen Getreidefelder wurden erst durch grüne Wälder und schliesslich durch beschauliche Vorstadthäuser geprägt. Der Highway wurde alle paar km um eine Spur breiter, bis er schliesslich 4 Spuren hatte und wir direkt in Perth gelandet waren.
Leider gibt es in Perth keine Caravanparks in Citynähe, als mussten wir mit einem Platz ca. 20km ausserhalb von Perth vorlieb nehmen. Aber wie wir ja schon gelernt haben müssen Distanzen hier im Lande anders gewertet werden. Es wird sich schliesslich auch noch herausstellen, dass die Zug und Busanbindung in Perth hervorragend organisiert ist und der Transfer in die Stadt somit ein Kinderspiel sein wird. Unser Caravanpark jedenfalls befand sich am Rande von Fremantle, einem Vorort von Pert, welcher direkt an der Küste des Indischen Ozeans liegt. Perth selbst liegt nicht direkt an der Küste sondern wurde an den Ufern des Swan Rivers ca. 30km landeinwärts errichtet. Leider konnten wir bis dahin noch nicht viel von der eigentlichen City bzw. der Skyline von Perth sehen, vielmehr konnten wir nur immerwieder mal einige Blicke auf Wolkenkratzer zwischen den dicht bebauten Vororthäusern erhaschen. Aber da wir ja einen etwas längeren Aufenthalt in Perth geplant hatten war das nicht so tragisch, es würden sich sicherlich noch einige Gelegenheiten ergeben die Skyline von Perth zu bewundern.
Nun sollte es aber weiter auf unsere letzte Etappe nach Perth gehen. Auf dem Plan standen lediglich noch ca. 100km, welche ja wirklich nur noch ein Katzensprung waren. Gespannt, was die grosse Stadt (immerhin 1,4 Millionen Einwohner) bringen wird machten wir uns auf. Desto näher wir an Perth kamen, desto mehr veränderte sich auch das Landschaftsbild. Die kargen Getreidefelder wurden erst durch grüne Wälder und schliesslich durch beschauliche Vorstadthäuser geprägt. Der Highway wurde alle paar km um eine Spur breiter, bis er schliesslich 4 Spuren hatte und wir direkt in Perth gelandet waren.
Leider gibt es in Perth keine Caravanparks in Citynähe, als mussten wir mit einem Platz ca. 20km ausserhalb von Perth vorlieb nehmen. Aber wie wir ja schon gelernt haben müssen Distanzen hier im Lande anders gewertet werden. Es wird sich schliesslich auch noch herausstellen, dass die Zug und Busanbindung in Perth hervorragend organisiert ist und der Transfer in die Stadt somit ein Kinderspiel sein wird. Unser Caravanpark jedenfalls befand sich am Rande von Fremantle, einem Vorort von Pert, welcher direkt an der Küste des Indischen Ozeans liegt. Perth selbst liegt nicht direkt an der Küste sondern wurde an den Ufern des Swan Rivers ca. 30km landeinwärts errichtet. Leider konnten wir bis dahin noch nicht viel von der eigentlichen City bzw. der Skyline von Perth sehen, vielmehr konnten wir nur immerwieder mal einige Blicke auf Wolkenkratzer zwischen den dicht bebauten Vororthäusern erhaschen. Aber da wir ja einen etwas längeren Aufenthalt in Perth geplant hatten war das nicht so tragisch, es würden sich sicherlich noch einige Gelegenheiten ergeben die Skyline von Perth zu bewundern.

Skyline von Perth mit dem Riesenrad im Vordergrund
Tag 2
Höchst motiviert und gespannt was uns Perth bringen würde, starteten wir in den Morgen des 20.1.2010. Auf dem Programm stand eine Fahrt mit Bus und Bahn in die Innenstadt von Perth um dort mal die Lage zu checken. Die Fahrt dorthin verlief interessanter Weise einfacher als gedacht. Zwar hatten wir bereits zu Beginn direkt den Bus verpasst, wurden aber sofort von einem Aussie der auf dem Weg zur Arbeit war mit seinem Auto aufgesammelt. Das nenn ich mal Nächstenhilfe;) Mit dem verpassten Bus Nr. 825 wollten wir eigentlich nach Fremantle gelangen, wo wir in den Zug umsteigen wollten. Da der Aussie auch in diese Gegend musste hat er uns dann bis zum Bahnhof kutschiert, was mir persönlich als öffentlichen Verkehrsmittelhasser weitaus lieber als die Busfahrt war!
Mit dem Zug ging es dann weiter nach Perth-City. Die Fahrt dorthin dauerte nur ca. 20 Minuten und so erreichten wir ca. 10 Haltestellen später den Stadtkern von Perth. Löblich ist auch noch zu erwähnen, dass ein Tages-Familienticket, welches für alle Bus und Bahnlinien sowie der Fähre zum Zoo gültig ist, gerade einmal 8.80$ kostet, was wenn man die Distanzen betrachtet ein echtes Schnäppchen ist!
In der Innenstadt angekommen machten wir uns auf diese zu erkunden. Etwas ernüchternd war das ganze schon. Denn wirklich viel gab es da nicht zu erkunden. Zwar hätte man 1000e von Dollar in Boutiquen und Co. ausgeben können, aber recht viel mehr war da nicht zu sehen. Schlimm genug wenn die Stadt von sich selbst behauptet, dass ein Neumoderner Glockenturm und ein festinstalliertes Riesenrad am Ufer des Swan-Rivers ihre Hauptattraktionen sind. Wollte man beide besuchen würden man übrigens gleichmal 60$ los sein! Da sind selbst die Riesenradpreise auf unserer Dult noch ein Schnäppchen!
Da wir aber schomal am Fluss in der Nähe des Fähranlegers waren, nutzten wir die Gelegenheit mit der "Zoo-Fähre" eine Runde über den Swanriver zu drehen. Von dort aus hatten wir dann auch einen zugegebenermassen gigantischen Blick auf die Skyline von Perth. Selbige macht nämlich eine sehr gute Figur und muss sich meines Erachens definitiv nicht hinter Sydney und Co. verstecken!
Fasst man also die Eindrücke zusammen, die wir an unserem ersten Tag in Perth sammeln konnten würde ich sagen: "Yet another Big City" oder zu deutsch: "Eine weitere Großstadt halt!". Dennoch darf man ihr den charm, welche sie als Metropole ausstrahlt nicht aberkennen und wer ein paar $ zuviel in der Tasche hat und diese loswerden will, der wird in Perth sicher das richtige für sich finden!
Mit dem Zug ging es dann weiter nach Perth-City. Die Fahrt dorthin dauerte nur ca. 20 Minuten und so erreichten wir ca. 10 Haltestellen später den Stadtkern von Perth. Löblich ist auch noch zu erwähnen, dass ein Tages-Familienticket, welches für alle Bus und Bahnlinien sowie der Fähre zum Zoo gültig ist, gerade einmal 8.80$ kostet, was wenn man die Distanzen betrachtet ein echtes Schnäppchen ist!
In der Innenstadt angekommen machten wir uns auf diese zu erkunden. Etwas ernüchternd war das ganze schon. Denn wirklich viel gab es da nicht zu erkunden. Zwar hätte man 1000e von Dollar in Boutiquen und Co. ausgeben können, aber recht viel mehr war da nicht zu sehen. Schlimm genug wenn die Stadt von sich selbst behauptet, dass ein Neumoderner Glockenturm und ein festinstalliertes Riesenrad am Ufer des Swan-Rivers ihre Hauptattraktionen sind. Wollte man beide besuchen würden man übrigens gleichmal 60$ los sein! Da sind selbst die Riesenradpreise auf unserer Dult noch ein Schnäppchen!
Da wir aber schomal am Fluss in der Nähe des Fähranlegers waren, nutzten wir die Gelegenheit mit der "Zoo-Fähre" eine Runde über den Swanriver zu drehen. Von dort aus hatten wir dann auch einen zugegebenermassen gigantischen Blick auf die Skyline von Perth. Selbige macht nämlich eine sehr gute Figur und muss sich meines Erachens definitiv nicht hinter Sydney und Co. verstecken!
Fasst man also die Eindrücke zusammen, die wir an unserem ersten Tag in Perth sammeln konnten würde ich sagen: "Yet another Big City" oder zu deutsch: "Eine weitere Großstadt halt!". Dennoch darf man ihr den charm, welche sie als Metropole ausstrahlt nicht aberkennen und wer ein paar $ zuviel in der Tasche hat und diese loswerden will, der wird in Perth sicher das richtige für sich finden!
Tag 3
21.1.2010: Tag der Arbeit ist angesagt. Das heisst im Klartext: Andy musste ein wenig programmieren und Simone durfte den Tag Strand und Umgebung verbringen. Das ist doch mal Arbeitsteilung auf höchstem Niveau! Von daher gibt es über diesen Tag allerdings auch nicht allzuviel zu sagen!

Simy in der grossen Stadt ;)
Tag 4
Wie bereits erwähnt ist Perth ein Paradies für Shoppingwütige und solche die ein paar Kröten zuviel besitzen. Letzteres tun wir zwar momentan sicher nicht, aber für ersteres wollten wir die Gunst der Gelegenheit einer Großstadt heute einmal nutzen. Wir hatten in einem Prospekt von einem riesigen Outletcenter erfahren, welches wohl keine Wünsche offen lässt! Also ging es wieder mit Bus und Bahn auf in Richtung Perth-City, wo eine Haltestellen eher in Perth-West das Shopping Center liegen sollte! Und siehe da, selbiges war auch schnell gefunden und bot in der Tat alles was man sich nur vorstellen konnte und zu unserem erstaunen teilweise sogar zu richtig guten Preisen! Nach unsren bisherigen Erfahrungen was die australische Preispolitik angeht war das eine richtige Überraschung für uns. Zwar war es sicherlich noch nicht auf dem Niveau von amerikanischen Outlets, aber besser als nichts ;)
Einige $ ärmer ging es nach rund 5h Powershopping zu Fuss die letzten paar Meter weiter nach Perth City, wo wir wieder die Bahn zurück nach Fremantle nehmen wollten. Da sich Perth auch nicht weiter gegenüber unserem letzten Besuch verändert hatte setzten wir dann unseren Plan auch in die Tat um und fuhren zurück in die Vorstadt, wo wir noch kurz bei Coles das nötigste für die Woche einkaufen wollten. Das war dann wieder einer der Momente, an denen meine Abneigung zu öffentlichen Verkehrsmittel bestätigt wurde. Vollgepackt wie die Packesel durften wir dann mit zig Plastiktüten und einem Karton Bier mit dem Bus die letzten paar km zu unserem Campingplatz zurücklegen....Schmerzhaft und nervig kann ich euch sagen!
Einige $ ärmer ging es nach rund 5h Powershopping zu Fuss die letzten paar Meter weiter nach Perth City, wo wir wieder die Bahn zurück nach Fremantle nehmen wollten. Da sich Perth auch nicht weiter gegenüber unserem letzten Besuch verändert hatte setzten wir dann unseren Plan auch in die Tat um und fuhren zurück in die Vorstadt, wo wir noch kurz bei Coles das nötigste für die Woche einkaufen wollten. Das war dann wieder einer der Momente, an denen meine Abneigung zu öffentlichen Verkehrsmittel bestätigt wurde. Vollgepackt wie die Packesel durften wir dann mit zig Plastiktüten und einem Karton Bier mit dem Bus die letzten paar km zu unserem Campingplatz zurücklegen....Schmerzhaft und nervig kann ich euch sagen!

Simone beim Austern schlürfen
Tag 5
Am 23.1. liessen wir den Tag mal wieder gaaaanz gemächlich angehen. Wieso sollten wir uns auch stressen, bis zum Australia Day waren es ja noch 3 Tage Zeit und Perth war ja auch schon besichtigt. So planten wir für diesen Tag einen Ausflug auf den Markt nach Fremantle um dort ein wenig Obst und Gemüse einzukaufen.
Also nahmen wir mal wieder die Linie 825 direkt nach Fremantle und schlenderten durch den Indoor Markt. Zugegebener massen war dieser nicht allzugross und auch nicht wirklich günstig, aber immerhin eine nette Abwechslung. Highlight: Ein Bäcker der soetwas ähnliches wie Vollkornbrot mit einer fast schon krustenähnlichen Hülle hatte.
Erschöpft von dem 30minütigen Marktbesuch und mit 2 Tüten voll mit Gemüse bepackt, ruhten wir uns dann ersteinmal in einem netten Strassencafe bei einem lokalen Starkbier und einem Glas Wein aus. So lässt sichs doch leben ;) Und dann passierte es: Der Himmel verdunkelte sich und öffnete seine Pforten. Es schüttete was das Zeug hielt... für genau 5 Minuten, dann schien nämlich wieder die Sonne. Der Vorteil daran war, dass wir so einen netten Platz auf der Terasse des Lokals unter einem Schirm ergattern konnten.
Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Hafen von Fremantle. Wir plädierten noch auf einen Fischmarkt oder ähnliches. Leider wurden wir aber nicht fündig, dafür gab es dort aber die zumindest in West Australien berühmten Kilie*s Fish & Chips. Dabei handelte es sich nicht um einen normalen Fisch & Chips laden wie an jeder Ecke hier in der Region. Dieser hatte zum einen eine riesen Frischetheke, wo man sich Meeresspezialitäten wie Austern, Hummer und Co. aussuchen konnte und dann entweder roh mitnehmen oder sich zubereiten lassen konnte. Zum anderen gab es dort noch die klassischen frittierten Fish & Chips Gerichte. Alle Meerestiere stammen dabei von der lokalen Fischerei und sind somit fangfrisch.
So eine Chance konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und so probierten wir erstmalig in unserem Leben überbackenen Austern. Und ich muss zugeben, auch wenn es mich vor den rohen Austern durchaus etwas ekelt, diese überbackene Variante war echt interessant und durchaus schmackhaft! Auch wenn sie sicher nicht zu meiner Leibspeise werden würden machten sie dennoch Lust auf mehr Meergetier. Und so gönnten wir uns als Hauptspeise dann noch die klassichen Fish & Chips. Dazu noch ein paar Fläschlein Wein (der Wein war hier günstiger als in manchem Bottleshop) und das Abendessen war perfekt.
Irgendwie wollten wir dann auch nicht so recht nach Hause und wir beschlossen den angebrochenen Abend zu nutzen und noch ein wenig in die Innenstadt zu den zahlreichen Bars und Clubs von Fremantle zu schaun. Etwas lustig sahen sicherlich meine Umhängetasche aus, aus ihr schaute nämlich immernoch der Frühlingszwiebel vom Nachmittagseinkauf heraus! Aber was solls. Kennt uns ja keiner hier ;) In der Partymeile angelangt waren wir dann erstmal fasziniert! Zahlreiche Clubs mit 100erten von Menschen auf der Strasse, die alle anstanden um in einen der Clubs zu kommen. Da uns das zu dumm war beschlossen wir ersteinmal die nächste Bar aufzusuchen. Dort lernten wir dann Alois und Stefan kennen. Die zwei waren vom Bodensee und beruflich für ein paar Wochen in Perth. Mit diesen verbrachten wir dann auch den bereits fortgeschrittenen Abend.
Ein reihe Bier und ein paar widrige Umstände später sassen wir dann auch schon in Ihrer Wohnung mitten in Fremantle und verbrachten dort die Nacht auf einer Luftmatratze. Nochmals besten Dank an Euch beide Alois und Stefan für die Übernachtungsmöglichkeit, war mal wirklich schön wieder in nem richtigen Haus zu schlafen ;)
Also nahmen wir mal wieder die Linie 825 direkt nach Fremantle und schlenderten durch den Indoor Markt. Zugegebener massen war dieser nicht allzugross und auch nicht wirklich günstig, aber immerhin eine nette Abwechslung. Highlight: Ein Bäcker der soetwas ähnliches wie Vollkornbrot mit einer fast schon krustenähnlichen Hülle hatte.
Erschöpft von dem 30minütigen Marktbesuch und mit 2 Tüten voll mit Gemüse bepackt, ruhten wir uns dann ersteinmal in einem netten Strassencafe bei einem lokalen Starkbier und einem Glas Wein aus. So lässt sichs doch leben ;) Und dann passierte es: Der Himmel verdunkelte sich und öffnete seine Pforten. Es schüttete was das Zeug hielt... für genau 5 Minuten, dann schien nämlich wieder die Sonne. Der Vorteil daran war, dass wir so einen netten Platz auf der Terasse des Lokals unter einem Schirm ergattern konnten.
Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Hafen von Fremantle. Wir plädierten noch auf einen Fischmarkt oder ähnliches. Leider wurden wir aber nicht fündig, dafür gab es dort aber die zumindest in West Australien berühmten Kilie*s Fish & Chips. Dabei handelte es sich nicht um einen normalen Fisch & Chips laden wie an jeder Ecke hier in der Region. Dieser hatte zum einen eine riesen Frischetheke, wo man sich Meeresspezialitäten wie Austern, Hummer und Co. aussuchen konnte und dann entweder roh mitnehmen oder sich zubereiten lassen konnte. Zum anderen gab es dort noch die klassischen frittierten Fish & Chips Gerichte. Alle Meerestiere stammen dabei von der lokalen Fischerei und sind somit fangfrisch.
So eine Chance konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und so probierten wir erstmalig in unserem Leben überbackenen Austern. Und ich muss zugeben, auch wenn es mich vor den rohen Austern durchaus etwas ekelt, diese überbackene Variante war echt interessant und durchaus schmackhaft! Auch wenn sie sicher nicht zu meiner Leibspeise werden würden machten sie dennoch Lust auf mehr Meergetier. Und so gönnten wir uns als Hauptspeise dann noch die klassichen Fish & Chips. Dazu noch ein paar Fläschlein Wein (der Wein war hier günstiger als in manchem Bottleshop) und das Abendessen war perfekt.
Irgendwie wollten wir dann auch nicht so recht nach Hause und wir beschlossen den angebrochenen Abend zu nutzen und noch ein wenig in die Innenstadt zu den zahlreichen Bars und Clubs von Fremantle zu schaun. Etwas lustig sahen sicherlich meine Umhängetasche aus, aus ihr schaute nämlich immernoch der Frühlingszwiebel vom Nachmittagseinkauf heraus! Aber was solls. Kennt uns ja keiner hier ;) In der Partymeile angelangt waren wir dann erstmal fasziniert! Zahlreiche Clubs mit 100erten von Menschen auf der Strasse, die alle anstanden um in einen der Clubs zu kommen. Da uns das zu dumm war beschlossen wir ersteinmal die nächste Bar aufzusuchen. Dort lernten wir dann Alois und Stefan kennen. Die zwei waren vom Bodensee und beruflich für ein paar Wochen in Perth. Mit diesen verbrachten wir dann auch den bereits fortgeschrittenen Abend.
Ein reihe Bier und ein paar widrige Umstände später sassen wir dann auch schon in Ihrer Wohnung mitten in Fremantle und verbrachten dort die Nacht auf einer Luftmatratze. Nochmals besten Dank an Euch beide Alois und Stefan für die Übernachtungsmöglichkeit, war mal wirklich schön wieder in nem richtigen Haus zu schlafen ;)

Die Ampel sagt "rote 13"-> es ist zeit zum Ruhen!
Tag 6 & 7
Auch wenn das Aufstehen nach einer durchzechten Nacht immer etwas hart ist und vorallem wir es hier im Lande definitiv nicht mehr gewohnt waren, mussten wir am Morgen des 24.1 bereits früh wieder aus den Federn. Das Problem war, dass wir am Vortag als wir den Campingplatz verlassen hatten dachten, dass wir am gleichen Tag auch wieder zurück kommen. Und so hatten wir unseren Stellplatz noch nicht verlängert. Selbiges musste allerdings bis 10 Uhr passiert sein.
Freundlicher Weise haben unsere zwei Retter des Vortages dann noch Taxi gespielt und uns wieder zurück auf den Caravanpark gebracht. Dort verlängerten wir dann gleich bis zum 27.1. unseren Stellplatz und mussten, wie konnte es anders sein ersteinmal den Platz wechseln, da unser Stellplatz bereits wieder vermietet war. ARGH!!!!
Aber an dieser Tatsache war nichts zu ändern, also hiess es Zähne zusammenbeissen und den ganzen Krämpel eine Reihe weiter wieder auspacken umd dann ersteinmal den verdienten Schlaf der gerechten nachzuhohlen. Zuvor verabredeten wir uns noch zum Barbie für den Abend um dann z ZzzzZZZ ZzzzZZZ..
Und man mag es kaum glauben, aber so ein Nickerchen wirkt Wunder und so kamen am Nachmittag unsere Lebensgeister wieder zurück. Am Abend hiess es dann wiedereinmal den Barbeque anheizen. Das ganze geht hier sehr einfach, man muss nämlich nur einmal auf einen Knopf drücken und schon wird die Platte wie von Geisterhand heiss ;) Da von den Unmengen an Essen die wir vorbereitet und dem leckeren Fleisch, das Stefan und Alois mitgebracht hatten nicht mehr viel übrig geblieben war schien es scheinbar auch jedem geschmeckt zu haben und so konnten wir den abend entspannt ausklingen lassen.
So ruhig wie wir den Vorabend ausklingen lassen hatten, so ruhig starteten wir auch in den Morgen des 25.01. - denn es war nichts geplant ausser die Seele einmal so richtig baumeln zu lassen ;) Und das können wir mittlerweile richitg gut!
Freundlicher Weise haben unsere zwei Retter des Vortages dann noch Taxi gespielt und uns wieder zurück auf den Caravanpark gebracht. Dort verlängerten wir dann gleich bis zum 27.1. unseren Stellplatz und mussten, wie konnte es anders sein ersteinmal den Platz wechseln, da unser Stellplatz bereits wieder vermietet war. ARGH!!!!
Aber an dieser Tatsache war nichts zu ändern, also hiess es Zähne zusammenbeissen und den ganzen Krämpel eine Reihe weiter wieder auspacken umd dann ersteinmal den verdienten Schlaf der gerechten nachzuhohlen. Zuvor verabredeten wir uns noch zum Barbie für den Abend um dann z ZzzzZZZ ZzzzZZZ..
Und man mag es kaum glauben, aber so ein Nickerchen wirkt Wunder und so kamen am Nachmittag unsere Lebensgeister wieder zurück. Am Abend hiess es dann wiedereinmal den Barbeque anheizen. Das ganze geht hier sehr einfach, man muss nämlich nur einmal auf einen Knopf drücken und schon wird die Platte wie von Geisterhand heiss ;) Da von den Unmengen an Essen die wir vorbereitet und dem leckeren Fleisch, das Stefan und Alois mitgebracht hatten nicht mehr viel übrig geblieben war schien es scheinbar auch jedem geschmeckt zu haben und so konnten wir den abend entspannt ausklingen lassen.
So ruhig wie wir den Vorabend ausklingen lassen hatten, so ruhig starteten wir auch in den Morgen des 25.01. - denn es war nichts geplant ausser die Seele einmal so richtig baumeln zu lassen ;) Und das können wir mittlerweile richitg gut!

Riesen Australische Flagge vom Helikopter gezogen
Tag 8 - Australia Day
Der 26.01.2010 war ein ganz besonderer Tag unserer Reise! Es handelte sich um den australischen Nationalfeiertag "Australia Day". Ursprung dieses war die Landung der ersten englischen Gefangenenschiffe am 26. Januar 1788, die in die Bucht von Sydney einliefen. Soviel zum Drumherum.
Tatsächlich ist der Australia Day heutzutage der wichtigste Tag im Kalender eines Aussies und wird primär dafür genutzt Patreotismus pur auszuleben. Schon seit Tagen waren die meisten Autos auf den Strassen von Perth mit Aussie-Fahnen geschmückt und irgendwie das ganze Land in Aufruhr wegen dem Feiertag.
Wir selbst wollten diesen dann ursprünglich direkt in Perth verbringen, wo wir einige Konzerte und das Rahmenprogramm der Stadt anschauen wollten um dann Abends das Feuerwerk über dem Swanriver zu bestaunen. So war zumindest unser Plan für diesen wichtigen Tag.
Zu Beginn hat das auch alles ganz gut gekappt, zwar gingen zwecks dem Feiertag keine Busse in unserer Gegend, aber ein Auto war schnell aufgehalten, das uns nach Fremantle bringen sollte, wo wir weiter mit der Bahn in die City von Perth fahren wollten. Lustigerweise sass eine ältere Dame hinter unserem Zwangstaxi, die in früheren Jahren 6 Jahre als Hippie in Deutschland gelebt hatte;)
In der City angekommen schlenderten wir dann ersteinmal über die Partymeile am Flussufer. Gut, zu diesem Zeitpunkt war von Party noch nicht viel zu sehen, da es erst 10 Uhr vormittags war und die Veranstaltungen erst am Nachmittag beginnen sollten. Naja, hätte man sich wohl im Vorfeld besser informieren können, war aber auch nicht so tragisch, denn so konnten wir uns wenigstens ohne grosses Gedränge einen Überblick verschaffen und einen Plan für den Nachmittag aushecken.
Dann klingelte plötzlich unser Handy. Es war Alois, der uns spontan auf eine Bootstour auf den Swanriver einlud um dort mit ein paar anderen Booten den Tag zu verbringen und dann abends das Feuerwerk anzuschaun. Also warfen wir den gerade erarbeiteten Nachmittagsplan im wahrsten Sinne über Bord und und freuten uns über das Angebot. Also hiess es schnell noch etwas Proviant bei Woolies und Liquorland einkaufen und dann ab ans Pier, wo wir vom Boot abgeholt werden sollten. Rund 1,5h später sassen wir dann auch schon auf einem schicken Motorboot mit rund 7m Länge und 130 PS Aussenboardmotor und schifften auf dem Swanriver umher. Schwer zu glauben, aber irgendwie waren wir scheinbar nicht die einzigen, die diesen Tag auf einem Boot verbringen wollten. Der Fluss war überfüllt von 100erten von Booten in allen Grössen und Luxusklassen, die sich alle in einem abgesteckten Bereich des Flusses zum Ankern trafen. Ein echt imposanter Anblick.
Am Nachmittag wartete die Stadt Perth in ihrem Rahmenprogramm mit der Air BP Show auf. Dabei handelte es sich um verschiedene Flugshows vom Passagierflugzeug bishin zum "Roten Baron Doppeldecker". Auch eine Helikoptershow war Teil des Programms. Diese flogen mit einer gigantischen Australienflagge über unsere Köpfe hinweg. Im übrigen fand die ganze Flugshow direkt über dem Fluss statt, was uns wiederum Plätze in der ersten Reihe verschaffte! Direkt im Sonnenuntergang startete dann das Feuerwerkspektakel. Und ich muss zugeben, wenn es auch nicht das schönste war das ich bisher gesehen hatte, war es zumindest das längste und das mit der schönsten Kulisse ;) Immerhin 30 Minuten lang wurden eine Rakete nach der Anderen direkt von der Mitte des Flusses aus gestartet in den Abendhimmel geschossen. Das Imposante, anfangs war der Himmel noch leicht vom Rot des Sonnenuntergangs durchzogen bis er dann später nur noch vom Feuerwerk erhellt wurde.
Nach dem ganzen Trubel ging es dann zu späterer Stunde wieder zurück nach Fremantle. Diesmal nicht mit Bus und Bahn sondern direkt auf dem Swanriver welcher wohl immernoch stärker befahren war als so manche deutsche Autbahn um diese Uhrzeit!
Für uns also ein echt gelungener Australia Day! Danke an dieser Stelle an unsere zwei Jungs vom Bodensee, dass Ihr uns mit aufs Boot genommen habt und uns sicher einen unvergesslichen ersten und wahrscheinlich auch letzten Australiaday in Perth beschert habt!
Tatsächlich ist der Australia Day heutzutage der wichtigste Tag im Kalender eines Aussies und wird primär dafür genutzt Patreotismus pur auszuleben. Schon seit Tagen waren die meisten Autos auf den Strassen von Perth mit Aussie-Fahnen geschmückt und irgendwie das ganze Land in Aufruhr wegen dem Feiertag.
Wir selbst wollten diesen dann ursprünglich direkt in Perth verbringen, wo wir einige Konzerte und das Rahmenprogramm der Stadt anschauen wollten um dann Abends das Feuerwerk über dem Swanriver zu bestaunen. So war zumindest unser Plan für diesen wichtigen Tag.
Zu Beginn hat das auch alles ganz gut gekappt, zwar gingen zwecks dem Feiertag keine Busse in unserer Gegend, aber ein Auto war schnell aufgehalten, das uns nach Fremantle bringen sollte, wo wir weiter mit der Bahn in die City von Perth fahren wollten. Lustigerweise sass eine ältere Dame hinter unserem Zwangstaxi, die in früheren Jahren 6 Jahre als Hippie in Deutschland gelebt hatte;)
In der City angekommen schlenderten wir dann ersteinmal über die Partymeile am Flussufer. Gut, zu diesem Zeitpunkt war von Party noch nicht viel zu sehen, da es erst 10 Uhr vormittags war und die Veranstaltungen erst am Nachmittag beginnen sollten. Naja, hätte man sich wohl im Vorfeld besser informieren können, war aber auch nicht so tragisch, denn so konnten wir uns wenigstens ohne grosses Gedränge einen Überblick verschaffen und einen Plan für den Nachmittag aushecken.
Dann klingelte plötzlich unser Handy. Es war Alois, der uns spontan auf eine Bootstour auf den Swanriver einlud um dort mit ein paar anderen Booten den Tag zu verbringen und dann abends das Feuerwerk anzuschaun. Also warfen wir den gerade erarbeiteten Nachmittagsplan im wahrsten Sinne über Bord und und freuten uns über das Angebot. Also hiess es schnell noch etwas Proviant bei Woolies und Liquorland einkaufen und dann ab ans Pier, wo wir vom Boot abgeholt werden sollten. Rund 1,5h später sassen wir dann auch schon auf einem schicken Motorboot mit rund 7m Länge und 130 PS Aussenboardmotor und schifften auf dem Swanriver umher. Schwer zu glauben, aber irgendwie waren wir scheinbar nicht die einzigen, die diesen Tag auf einem Boot verbringen wollten. Der Fluss war überfüllt von 100erten von Booten in allen Grössen und Luxusklassen, die sich alle in einem abgesteckten Bereich des Flusses zum Ankern trafen. Ein echt imposanter Anblick.
Am Nachmittag wartete die Stadt Perth in ihrem Rahmenprogramm mit der Air BP Show auf. Dabei handelte es sich um verschiedene Flugshows vom Passagierflugzeug bishin zum "Roten Baron Doppeldecker". Auch eine Helikoptershow war Teil des Programms. Diese flogen mit einer gigantischen Australienflagge über unsere Köpfe hinweg. Im übrigen fand die ganze Flugshow direkt über dem Fluss statt, was uns wiederum Plätze in der ersten Reihe verschaffte! Direkt im Sonnenuntergang startete dann das Feuerwerkspektakel. Und ich muss zugeben, wenn es auch nicht das schönste war das ich bisher gesehen hatte, war es zumindest das längste und das mit der schönsten Kulisse ;) Immerhin 30 Minuten lang wurden eine Rakete nach der Anderen direkt von der Mitte des Flusses aus gestartet in den Abendhimmel geschossen. Das Imposante, anfangs war der Himmel noch leicht vom Rot des Sonnenuntergangs durchzogen bis er dann später nur noch vom Feuerwerk erhellt wurde.
Nach dem ganzen Trubel ging es dann zu späterer Stunde wieder zurück nach Fremantle. Diesmal nicht mit Bus und Bahn sondern direkt auf dem Swanriver welcher wohl immernoch stärker befahren war als so manche deutsche Autbahn um diese Uhrzeit!
Für uns also ein echt gelungener Australia Day! Danke an dieser Stelle an unsere zwei Jungs vom Bodensee, dass Ihr uns mit aufs Boot genommen habt und uns sicher einen unvergesslichen ersten und wahrscheinlich auch letzten Australiaday in Perth beschert habt!
Comments
Andy || Published: 01.02.2010 03:32 (German time)
Sry, wir sind gerade in den Nationalparks südlich von Perth unterwegs und da ist Internet ne Seltenheit! Aber hier mal zumindest das Perthupdate und ein paar Bilder von Perth!
Patricia || Published: 31.01.2010 04:58 (German time)
Lebts ihr noch??? Oder hat euch ein Känguru aufgefressen??
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Departure (German Time)
20.10.2009 - 12:45
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