Rainbow Beach to Cairns (Published: 24.11.2009 - 02:27 German time)
Nach Fraser Island ging führte uns unsere Route entlang der Küste über mehrere Stationen bis nach Cairns. Hier unsere Erlebnisse:

Town of 1770
Der Morgen des 15.11 sollte unser letzter auf Fraser ISland sein und so brachen wir zum letzten mal unser Strandlager ab. Unser erstes Tagesziel war die Fähre zurück zu Rainbow Beach, welche wir bereits 5 Tage zuvor auf der Hinfahrt nutzten und welche uns auf Grund unseres Festsitzers noch gut in Erinnerung war. Doch heute verlief alles glatt. Entspannt hoppelten wir über den immernoch sehr weichen Strand vorbei an armen Seelen, die wie wir bereits vor dem Erreichen der Fähre am Strand festsassen. Immerhin waren wir also nicht die einzigen, denen es so ging.
Zurück auf den asphaltierten Strassen ging es wieder im Zweiradantrieb zurück nach Rainbow Beach, wo wir erstmal eine Waschanlage aufsuchen wollten, um das Salz und den Sand von unserem Billy wieder zu entfernen um spätere Rostschäden zu vermeiden. Glücklicherweise hat genau für dieses Vorhaben ein findiger Australier als Geschäftsidee gehabt und eine spezielle Waschanlage mit Unterbodenreinigung und Luftstation zum wieder aufpumpen der Reifen direkt an die Strasse nach Rainbow Beach gebaut. Mit einem sauberen Auto und 15 Dollar erleichtert waren wir wieder gerüstet für die Zivilisation und unser Tagesziel Town 1770.
1770 ist ein kleines Dorf direkt in einer Lagune gelegen ca. 200km nördlich von Rainbow Beach. Das besondere daran: es ist die einige Stadt auf der Welt (oder besser Dorf), dessen Namen nur aus Zahlen besteht. Die Stadt selbst wurde so in gedenken an James Cook benannt, der dort 1770 ertmalig australisches Land betreten hatte.
Unser Nachtdomiziel sollte ein kleiner Campingplatz mit ganz wichtig DUSCHEN sein, welche nach unserem Auto auch uns wieder für die Zivilisation tauglich machen sollten.
Zurück auf den asphaltierten Strassen ging es wieder im Zweiradantrieb zurück nach Rainbow Beach, wo wir erstmal eine Waschanlage aufsuchen wollten, um das Salz und den Sand von unserem Billy wieder zu entfernen um spätere Rostschäden zu vermeiden. Glücklicherweise hat genau für dieses Vorhaben ein findiger Australier als Geschäftsidee gehabt und eine spezielle Waschanlage mit Unterbodenreinigung und Luftstation zum wieder aufpumpen der Reifen direkt an die Strasse nach Rainbow Beach gebaut. Mit einem sauberen Auto und 15 Dollar erleichtert waren wir wieder gerüstet für die Zivilisation und unser Tagesziel Town 1770.
1770 ist ein kleines Dorf direkt in einer Lagune gelegen ca. 200km nördlich von Rainbow Beach. Das besondere daran: es ist die einige Stadt auf der Welt (oder besser Dorf), dessen Namen nur aus Zahlen besteht. Die Stadt selbst wurde so in gedenken an James Cook benannt, der dort 1770 ertmalig australisches Land betreten hatte.
Unser Nachtdomiziel sollte ein kleiner Campingplatz mit ganz wichtig DUSCHEN sein, welche nach unserem Auto auch uns wieder für die Zivilisation tauglich machen sollten.

Blackdown Tableland
Die Nacht am Campingplatz war wie immer viel zu kurz und so wurden wir wieder bereits relativ früh von der enormen Hitze geweckt. Was lag also näher rasch aufzubrechen und unsere Reise fortzusetzten.
Zuvor wollten wir aber noch das Wahrzeichen des Dorfes, eine Gedenktafel in einem Steinhaufen besichtigen und einen kurzen Abstecher zur Spitze der Lagune antreten. Andy musste auf unserem Walk zum Ausichtspunkt mit Schmerzen feststellen, wie heiss ein Kiesweg bei diesen Temperaturen für Barfußgänger sein kann. Die Folge waren nette Brandblasen an beiden Füssen und eine schmerzhafte Erfahrung mehr in seinem Leben.
Ein paar Brandblasen und Erinnerungen an den traumhaften Ausblick später machten wir uns auf weiter in Richtung Norden zum "Blackdown Tableland National Park". Dies ist ein relativ kleiner Nationalpark 100km landeinwärts von Rockhampton. Rockhampton war dabei unser erstes Etappenziel, da wir dort noch schnell das hiesige Infocenter für Kartenmaterial, sowie den Supermarkt zum Aufstocken unserer Vorräte bemühen wollten.
Von Rockhampton aus ging es dann einen schier nicht enden wollenden Highway ins Landesinnere. Das besondere an australischen Highways ist, dass diese soweit das Auge Reicht meist schnur stracks gerade aus gehen. Sollte doch einmal auch nur eine minimale Kurve anstehen, wird diese dann ausführlichst auf Schildern angekündigt, ums seinen Körper und Geist auf die Anstrengung des 5cm Lenkradbewegens vorbereiten zu können. Auf dieser Strasse haben wir dann auch unseren ersten Roadtrain gesehen. In der Vergangenheit haben wir bereits vieles über diese Monster gelesen, unter anderem auch wie gefährlich es ist diese auf Grund Ihrer Länge zu überhohlen. Was nirgends stand. Die Dinger sind schneller als unser Auto überhaupt fährt und überhohlen uns und nicht umgekehrt ;)
Letztendlich hatten wir dann die Abfahrt in unseren Nationalpark dennoch heil erreicht. Das Problem das wir an dieser Stelle hatten war eher feuriger Natur. Links und rechts der Strasse waren plötzlich Rauchschwaden und alte Schwelbrände zu sehen. Da aber bereits Löschspuren zu sehen waren und die Touristinfo den Campingplatz im Nationalpark freigegeben hatte, machten wir uns keine weiteren Sorgen uns steuerten zielstrebig unser Tagesziel an.
Kurz vor dem Erreichen des Campgrounds passierten wir noch einen Lookout, von welchem aus wir die Ausmasse des Brandes erstmalig zu Gesicht bekahmen. Das Tal vor uns war schon relativ ausgebrannt und auf der gegenüberliegenden Hangseite (ca. 30km entfernt) loderten noch immer die Flammen. Das ganze Tal war von einer dicken Nebelwand bedeckt. Nun doch etwas beunruhigt war unser nächster Weg zur nahegelegenen Rangerstation um eine Freigabe für den Campingground zu erhalten und mehr Infos über das Feuer zu erhalten. Dieser war dann auch ganz auskunftsfreudig und teilte uns in der gewohnten australischen Gelassenheit mit: "No worries....". Jedenfalls sollte das Feuer laut dem hilfsbereiten Ranger wenn überhaupt erst in ein paar Tagen den Nationalpark erreichen.
Beruhigt steuerten wir schliesslich mittlerweile im Dunklen über eine 8km lange Schotterpiste unser heutiges Domizil an. Und soweit wir das in der Dunkelheit erkennen konnten, war dieses einmal richtig gepflegt und verfügte sogar über einen Zaun um wilde Tiere abzuhalten. So stand einem ruhigen Abend mitten im Nationalpark nichts mehr im Wege! Dachten wir...als wir unsere Gaslampe anmachten kamen plötzlich hunderte von kleinen roten fliegenden Ameisen, um an unserem Licht teilzuhaben. Nachdem wir mit dem "guten" Aldi-Insektenvernichter einen Teil dieser komischen Dinger ausgeschaltet haben, kamen ca 1000 neue zur Beerdigung. Wir haben letztendlich aufgegeben und sind vom Tag erschöpft in unser Bettchen geflohen.
Zuvor wollten wir aber noch das Wahrzeichen des Dorfes, eine Gedenktafel in einem Steinhaufen besichtigen und einen kurzen Abstecher zur Spitze der Lagune antreten. Andy musste auf unserem Walk zum Ausichtspunkt mit Schmerzen feststellen, wie heiss ein Kiesweg bei diesen Temperaturen für Barfußgänger sein kann. Die Folge waren nette Brandblasen an beiden Füssen und eine schmerzhafte Erfahrung mehr in seinem Leben.
Ein paar Brandblasen und Erinnerungen an den traumhaften Ausblick später machten wir uns auf weiter in Richtung Norden zum "Blackdown Tableland National Park". Dies ist ein relativ kleiner Nationalpark 100km landeinwärts von Rockhampton. Rockhampton war dabei unser erstes Etappenziel, da wir dort noch schnell das hiesige Infocenter für Kartenmaterial, sowie den Supermarkt zum Aufstocken unserer Vorräte bemühen wollten.
Von Rockhampton aus ging es dann einen schier nicht enden wollenden Highway ins Landesinnere. Das besondere an australischen Highways ist, dass diese soweit das Auge Reicht meist schnur stracks gerade aus gehen. Sollte doch einmal auch nur eine minimale Kurve anstehen, wird diese dann ausführlichst auf Schildern angekündigt, ums seinen Körper und Geist auf die Anstrengung des 5cm Lenkradbewegens vorbereiten zu können. Auf dieser Strasse haben wir dann auch unseren ersten Roadtrain gesehen. In der Vergangenheit haben wir bereits vieles über diese Monster gelesen, unter anderem auch wie gefährlich es ist diese auf Grund Ihrer Länge zu überhohlen. Was nirgends stand. Die Dinger sind schneller als unser Auto überhaupt fährt und überhohlen uns und nicht umgekehrt ;)
Letztendlich hatten wir dann die Abfahrt in unseren Nationalpark dennoch heil erreicht. Das Problem das wir an dieser Stelle hatten war eher feuriger Natur. Links und rechts der Strasse waren plötzlich Rauchschwaden und alte Schwelbrände zu sehen. Da aber bereits Löschspuren zu sehen waren und die Touristinfo den Campingplatz im Nationalpark freigegeben hatte, machten wir uns keine weiteren Sorgen uns steuerten zielstrebig unser Tagesziel an.
Kurz vor dem Erreichen des Campgrounds passierten wir noch einen Lookout, von welchem aus wir die Ausmasse des Brandes erstmalig zu Gesicht bekahmen. Das Tal vor uns war schon relativ ausgebrannt und auf der gegenüberliegenden Hangseite (ca. 30km entfernt) loderten noch immer die Flammen. Das ganze Tal war von einer dicken Nebelwand bedeckt. Nun doch etwas beunruhigt war unser nächster Weg zur nahegelegenen Rangerstation um eine Freigabe für den Campingground zu erhalten und mehr Infos über das Feuer zu erhalten. Dieser war dann auch ganz auskunftsfreudig und teilte uns in der gewohnten australischen Gelassenheit mit: "No worries....". Jedenfalls sollte das Feuer laut dem hilfsbereiten Ranger wenn überhaupt erst in ein paar Tagen den Nationalpark erreichen.
Beruhigt steuerten wir schliesslich mittlerweile im Dunklen über eine 8km lange Schotterpiste unser heutiges Domizil an. Und soweit wir das in der Dunkelheit erkennen konnten, war dieses einmal richtig gepflegt und verfügte sogar über einen Zaun um wilde Tiere abzuhalten. So stand einem ruhigen Abend mitten im Nationalpark nichts mehr im Wege! Dachten wir...als wir unsere Gaslampe anmachten kamen plötzlich hunderte von kleinen roten fliegenden Ameisen, um an unserem Licht teilzuhaben. Nachdem wir mit dem "guten" Aldi-Insektenvernichter einen Teil dieser komischen Dinger ausgeschaltet haben, kamen ca 1000 neue zur Beerdigung. Wir haben letztendlich aufgegeben und sind vom Tag erschöpft in unser Bettchen geflohen.

Mackay
Als wir nach der doch noch erholsamen Nacht mit den fliegenden Ameisen an diesem Morgen von Rauchgeruch geweckt wurden, haben wir erst mal die Lage gecheckt, sind dann nach dem Frühstück einen kleinen Culture Circuit Walk gegangen und haben bisschen was über die Geschichte der Aborigines und die dortige Vegetation erfahren. Nach so einem Morgenwalk durch Wälder mit so vielem Vögelgezwitscher konnten wir frisch in den Tag starten und unsere Tour fortsetzen. Wir sind nochmal zu dem Lookout vom Vortag zurück und haben gesehen, dass das Feuer bzw. der Rauch weitergezogen war und durch den Wind über viele Kilometer bis zu uns teilweise gelangte. Aber Gefahr bestand keine also haben wir uns auch noch Zeit genommen den Guanna (einen mind. ein Meter großen Leguan) live vor unseren Füßen zu fotografieren. Nach einem ausgiebigen Plausch mit einem Münchner Backpacker-Pärchen hat sich die Abreise etwas verzögert und wir haben das Tagesziel auf Mackay gelegt, ein schönes Städtchen am Meer, in das der Pioneer River mündet. An diesem Flußarm haben wir spontan unser Lager aufgeschlagen und uns den Sonnenuntergang angeschaut. Beautiful... Andy hat abends noch bisschen geangelt (was ohne Köder gar nicht so einfach ist) und festgestellt, dass wir am nächsten Morgen uns solche unbedingt zulegen müssen. Diese kleinen Köderfische gibts hier nämlich in fast jedem Laden, jeder Tankstelle und in riiiiesigen Fischergeschäften in der Tiefkühlung in den verschiedensten Ausführungen.

Eungella Dam
Und genau in so einen riiiiesigen Angler-Shop sind wir am nächsten Morgen aufgebrochen. Da hat klein-Andys Herz gleich viel höher geschlagen. Nachdem wir dort so gefühlte 2 Stunden waren, unsere Köder, Fischerkleinkrams und eine Genehmigung für einen Staudamm geholt haben, konnten wir ein paar Dollar erleichtert aber dennoch zufrieden zum Eungella Dam aufbrechen. Dieser lag ca. 150 km landeinwärts im Eungella Nationalpark mit dem grössten zusammenhängenden Regenwald Australiens. Voller Vorfreude auf den Anglerausflug haben wir erst mal den Stausee nach dem schönsten Fleckchen abgefahren. Andys Stimmung ging dann aber ziemlich schnell in den Keller als er feststellen musste, dass hier ohne Boot nix geht, weil ca. 20 Meter am Ufer entlang Richtung Wasser alles voller dichter Algen und Wasserpflanzen bewachsen war und der erste Versuch mit der Rute endete leider darin, dass sich der Haken im Seegras wie vermutet eingehängt hat. Hmm...wie soll man sagen, ist halt blöd gelaufen. Wir haben uns dennoch an dem Stausee einen gemütlichen Abend gemacht (wenn auch ohne Fisch) und haben sogar noch Gesellschaft von einer Herde Wildpferde bekommen, die ganz langsam an uns vorbeizog.
Getrübt wurde die Stimmung von der erneut, bereits vom Vortag bekannten "Fliegnde Ameisenplage". Die Devise war also schnellstmöglich alles zusammenpacken und ab in den Camper!
Getrübt wurde die Stimmung von der erneut, bereits vom Vortag bekannten "Fliegnde Ameisenplage". Die Devise war also schnellstmöglich alles zusammenpacken und ab in den Camper!

Eungella National Park - Platypus Bush Camp
Der Morgen des 19.11.09 verlief wie immer rutiniert: Erst die Aussicht von der Matratze aus genießen, dann Frühstück genießen, dann zusammenpacken (nicht mehr genießen). Eigentlich wollten wir ja mehrere Tage am Stausee verbringen, um sozusagen einen kurzen Fischerurlaub einzulegen. Da selbiges aber mit unseren Mitteln dort nicht möglich war, ging es also ab weiter zurück in Richtung Mackay. Tagesziel war das "Platypus Camp", ein Bushcamp der besonderen Sorte mitten im Eungella Nationalpark. Aber dazu später mehr.
Der Eungella National Park ist wie bereits erwähnt Australiens grösster Regenwald. Und natürlich gibt es in diesem auch unzählige Bushwalks jeden Schwierigkeitsgrades. Wir entschieden uns an diesem Tag für den "Wheel of Fire" Walk, welcher sich erst durch dichten Urwald schlängeln und dann bei einem grossen Wasserfall enden sollte. Angenehm bei solchen Walks im Bush ist, dass man immer im Schatten unterwegs ist, was bei den hiesigen Temperaturen um die 35 Grad im Schatten schon von ganz angenehm ist. Wir folgten also den Pfaden durch das Dickicht und konnten dabei die faszinierende Fauna und Flora des National Parks geniessen. Unser Weg kreuzte dabei immerwieder den Flusslauf, welcher nicht besonders viel, aber im Vergleich zu anderen Rinnsalen hier jedoch fast schon grosse Mengen an Wasser führte. Nach gut 1,5h haben wir dann schliesslich das Ziel unseres Walks erreicht. Ein kleiner beschaulicher Wasserfall, in mitten einer fast tropischen Kulisse. Am Fusse des Wasserfalls staute sich das Wasser in einer Unke und so war es natürlich naheliegend fernab von Crocos, Haien und Quallen mal in Ruhe ein erfrischendes Bad im kühlen Bergwasser zu nehmen. Seeehr erfrischend kann ich Euch sagen!
Zurück bei Billy angekommen und etwas geschafft von den rund 8,5km Walk bei brütender Hitze bezogen wir unser Nachtlager im besagten Platypus Camp. Das Camp verfügt neben seinen STellplätzen mitten im Bush über die "schönste Bushdusche der Welt" (Angaben des Werbeprospekts) und als Highlight ein kleines Wasserloch zum Baden und Chillen auf Tubes. Das interessante ist, dass alle Hütten etc. vom Besitzer selbst gebaut wurden und dieser mit viel Liebe zum Detail versucht echtes Urwaldfeeling zu vermitteln. Meines Erachtens mit Erfolg!
Nach einem erneuten Bad im Wasserloch des Camps hiess es dann allerdings auch schon wieder gute Nacht sagen, denn scheinbar heisst Sonnenuntergang für Australier: ... ich muss mich beeilen um ganz schnell ins Bett zu kommen... Jedenfalls wenn man die Aktivität auf den Camps bei Dunkelheit betrachtet scheint diese Vermutung bestätigt. Diese liegt nämlich abgesehen von gelegentlichem Schnarchen bei 0! In diesem Sinne auch von unserer Seite: Gute Nacht an dieser Stelle ;)
Der Eungella National Park ist wie bereits erwähnt Australiens grösster Regenwald. Und natürlich gibt es in diesem auch unzählige Bushwalks jeden Schwierigkeitsgrades. Wir entschieden uns an diesem Tag für den "Wheel of Fire" Walk, welcher sich erst durch dichten Urwald schlängeln und dann bei einem grossen Wasserfall enden sollte. Angenehm bei solchen Walks im Bush ist, dass man immer im Schatten unterwegs ist, was bei den hiesigen Temperaturen um die 35 Grad im Schatten schon von ganz angenehm ist. Wir folgten also den Pfaden durch das Dickicht und konnten dabei die faszinierende Fauna und Flora des National Parks geniessen. Unser Weg kreuzte dabei immerwieder den Flusslauf, welcher nicht besonders viel, aber im Vergleich zu anderen Rinnsalen hier jedoch fast schon grosse Mengen an Wasser führte. Nach gut 1,5h haben wir dann schliesslich das Ziel unseres Walks erreicht. Ein kleiner beschaulicher Wasserfall, in mitten einer fast tropischen Kulisse. Am Fusse des Wasserfalls staute sich das Wasser in einer Unke und so war es natürlich naheliegend fernab von Crocos, Haien und Quallen mal in Ruhe ein erfrischendes Bad im kühlen Bergwasser zu nehmen. Seeehr erfrischend kann ich Euch sagen!
Zurück bei Billy angekommen und etwas geschafft von den rund 8,5km Walk bei brütender Hitze bezogen wir unser Nachtlager im besagten Platypus Camp. Das Camp verfügt neben seinen STellplätzen mitten im Bush über die "schönste Bushdusche der Welt" (Angaben des Werbeprospekts) und als Highlight ein kleines Wasserloch zum Baden und Chillen auf Tubes. Das interessante ist, dass alle Hütten etc. vom Besitzer selbst gebaut wurden und dieser mit viel Liebe zum Detail versucht echtes Urwaldfeeling zu vermitteln. Meines Erachtens mit Erfolg!
Nach einem erneuten Bad im Wasserloch des Camps hiess es dann allerdings auch schon wieder gute Nacht sagen, denn scheinbar heisst Sonnenuntergang für Australier: ... ich muss mich beeilen um ganz schnell ins Bett zu kommen... Jedenfalls wenn man die Aktivität auf den Camps bei Dunkelheit betrachtet scheint diese Vermutung bestätigt. Diese liegt nämlich abgesehen von gelegentlichem Schnarchen bei 0! In diesem Sinne auch von unserer Seite: Gute Nacht an dieser Stelle ;)

Airlie Beach
Gut erholt von der langen Nacht, starteten wir wiedermal zeitig in den Tag. Es war mittlerweile der 20.11.2009. Nach kurzem Morgenplausch mit den Nachbarn und mit neuen Reisetipps von "Must Sees" im Gepäck starteten wir so unsere Weiterreise. Da der erfolglose Fischerversuch auf dem Eungella Dam immernoch nicht verkraftet war und noch einige Köder in unserer Esky waren, wollten wir an diesem Tag unser Glück nocheinmal an einem weiteren Staudamm mit dem Namen "Teemburra Dam" versuchen.
Zu unserem Leidwesen, ähnelte das Bild dort dem des Vortages. Nur ein bisschen weniger Algen aber dafür mehr Geäst. Schnell war klar, dass auch dieser Dam nicht der Schlüssel zum grossen Fischerglück sein würde und unsere Entscheidung dort die Nacht zu verbringen wurde schnell revidiert und die Weiterfahrt nach "Airlie Beach", dem Startpunkt für sämtliche "Whitsunday Expeditionen", beschlossen. Lustiger Weise kam kurz vor Abfahrt nochmal richtig Leben auf dem See auf. Die Bootsrampe füllte sich mit über 30 Bootstrailern, welche alle scheinbar vehement gleichzeitig ins Wasser wollten. Lustiger Weise fuhren die Boote die dann im Wasser waren (überwiegend kleine Metallboote mit rund 5m Länge) nicht los, sondern sammelten sich und warteten. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei um ein grosses Preisfischen handelte. Direkt nach dem Startschuss (jedes Boot wurde einzeln aufgerufen) schwärmten die Boote dann in alle Ecken und Enden des Sees aus um Ihr Glück zu versuchen. Immerhin verirrte sich auch ein einziges Boot an unseren erfolglosen Angelplatz um diesen vom Wasser aus zu befischen. Der wenn wüsste ....
Ab frühen Nachmittag ging es also auf weiter nach Airlie Beach. Die Fahrt dorthin war eher unspektakulär über den mal hügelige dann wieder endlos gerade verlaufenden Bruce Highway. So erreichten wir schliesslich gegen Abend die klein Küstenstadt. Ein wenig verwundert waren wir über eine grossangelegte Plizeikontrolle am Eingang der Stadt, welche wir passieren durften. Da in Airlie Beach bis zu 5000€ an Strafe auf wild Campen ausgesetzt sind, wollten wir an diesem Abend einen offiziellen Campingplatz aufsuchen und diesen dann als Basislager für unsere geplante Tour auf die Whitsundays zu nutzen. Was wir nicht in unserer Planung erwogen hatten war, dass just an diesem Tag in Queensland die Schulferien begonnen haben und in Airlie Beach soetwas wie Springbreak in USA gefeiert wird. Sprich die ganze Stadt ist voll von besoffenen Teenies, die mit netten Halsbändchen mit Ihrer Registrierung (jeder Schüler muss sich registrieren, bevor er sich ins Koma saufen darf...das mit dem Komasaufen bestätigt übrigens die heutige Zeitung ein paar Tage später die über ein volltrunkenen schüler berichtet). Der Sachverhalt an und für sich wäre ja auch noch kein Problem gewesen, da wir ja eh auf die Inseln wollten, problematisch hingegen war dass alle Camping plätze und Seegelboote für diese Woche komplett ausgebucht waren.
Da der Hauptevent erst am darauf folgenden Tag beginnen sollte, hatten wir aber noch Glück und konnten wenigstens eine Nacht auf dem Campingplatz buchen.
Zu unserem Leidwesen, ähnelte das Bild dort dem des Vortages. Nur ein bisschen weniger Algen aber dafür mehr Geäst. Schnell war klar, dass auch dieser Dam nicht der Schlüssel zum grossen Fischerglück sein würde und unsere Entscheidung dort die Nacht zu verbringen wurde schnell revidiert und die Weiterfahrt nach "Airlie Beach", dem Startpunkt für sämtliche "Whitsunday Expeditionen", beschlossen. Lustiger Weise kam kurz vor Abfahrt nochmal richtig Leben auf dem See auf. Die Bootsrampe füllte sich mit über 30 Bootstrailern, welche alle scheinbar vehement gleichzeitig ins Wasser wollten. Lustiger Weise fuhren die Boote die dann im Wasser waren (überwiegend kleine Metallboote mit rund 5m Länge) nicht los, sondern sammelten sich und warteten. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei um ein grosses Preisfischen handelte. Direkt nach dem Startschuss (jedes Boot wurde einzeln aufgerufen) schwärmten die Boote dann in alle Ecken und Enden des Sees aus um Ihr Glück zu versuchen. Immerhin verirrte sich auch ein einziges Boot an unseren erfolglosen Angelplatz um diesen vom Wasser aus zu befischen. Der wenn wüsste ....
Ab frühen Nachmittag ging es also auf weiter nach Airlie Beach. Die Fahrt dorthin war eher unspektakulär über den mal hügelige dann wieder endlos gerade verlaufenden Bruce Highway. So erreichten wir schliesslich gegen Abend die klein Küstenstadt. Ein wenig verwundert waren wir über eine grossangelegte Plizeikontrolle am Eingang der Stadt, welche wir passieren durften. Da in Airlie Beach bis zu 5000€ an Strafe auf wild Campen ausgesetzt sind, wollten wir an diesem Abend einen offiziellen Campingplatz aufsuchen und diesen dann als Basislager für unsere geplante Tour auf die Whitsundays zu nutzen. Was wir nicht in unserer Planung erwogen hatten war, dass just an diesem Tag in Queensland die Schulferien begonnen haben und in Airlie Beach soetwas wie Springbreak in USA gefeiert wird. Sprich die ganze Stadt ist voll von besoffenen Teenies, die mit netten Halsbändchen mit Ihrer Registrierung (jeder Schüler muss sich registrieren, bevor er sich ins Koma saufen darf...das mit dem Komasaufen bestätigt übrigens die heutige Zeitung ein paar Tage später die über ein volltrunkenen schüler berichtet). Der Sachverhalt an und für sich wäre ja auch noch kein Problem gewesen, da wir ja eh auf die Inseln wollten, problematisch hingegen war dass alle Camping plätze und Seegelboote für diese Woche komplett ausgebucht waren.
Da der Hauptevent erst am darauf folgenden Tag beginnen sollte, hatten wir aber noch Glück und konnten wenigstens eine Nacht auf dem Campingplatz buchen.

Townsville - Bowling Green Bay NP
Den Morgen des 21.11. verbrachten wir ersteinmal wie schon sooft bei Mc Donalds. Nicht um zu frühstücken, sondern um deren kostenloses Wifi zu nutzen. Ziel der Internetrecherche sollten Touren auf die Whitsunday Islands sein. Wie leider auch von den ortsansässigen Agenturen bestätigt...alles ausgebucht! Es musste also ein neuer Plan her wie wir unsere Route fortsetzten sollten.
Resultat der Überlegung: Auf Grund der Anstehenden Regenzeit in Cape York, unserem grossen Endziel der Ostküstenreise, ohne weitere Umwege dorthin aufbrechen um anschliessend wieder ein Stück zurück entlang der Ostküste erneut Airlie Beach und die Nationalparks zwischen Cooktown und Townsville zu besuchen. Diese Route umfasst zwar einige Bonus km, war aber auf Grund der anstehenden Regenzeit die um Weihnachten rum beginnen sollte und damit das Befahren des Capes unmöglich macht die einzige sinnvolle Lösung.
Diesen Plan im Nacken ging es also ab weiter in Richtung Norden. Die Tagesetappe war mit dem Ziel Townsville gesetzt und wir waren bereit diese zu meistern. Es folgte: Eine weitere Fahrt auf dem schier nicht enden wollenden Bruce Highway,kurz unterbrochen von einem Lookout auf einem einzelnen aus der Ebene emporragenden Hügels, welcher mit Sendemasten zugepflastert war. Ich weiss zwar nicht was die dort gesendet haben, denn Weder Handy noch Radio hatten Empfang, aber die Aussicht war durchaus atemberaubend, und die 2km Abstecher von der Route auch gerechtfertigt. Zurück auf dem Highway folgte wieder: 1) Bequeme Sitzhaltung einnehmen, 2) Lenkrad fixieren 3) Fuss aufs Gas. Generell hätte man auch einen Affen fahren lassen können, Kurven waren nämlich nicht in Sicht;)
Unser Tagesziel Townsville haben wir an diesem Abend zwar nicht mehr erreicht, dafür aber ein nettes Bushcamp in einem kleinen Nationalpark Namens "Bowling Green Bay National Park" direkt neben dem Highway. So entschieden wir uns dort zu nächtigen und unsere Reise am Nächsten Tag fortzusetzen.
Wie es der Zufall in diesem kleinen Land so will, trafen wir in dem besagten Bushcamp eine Kölnerin wieder, welche wir bereits in Platypus Camp kennengelernt hatten. Und da wir Deutschen ja doch eher Nachtmenschen sind war schnell klar, dass die Nachtruhe heute etwas verschoben werden musste. Ein paar Gläser Wein aus dem Alusoftpack (oder wie auch immer man den Sack nennen soll) der Marke Pennerglück, unsere restlichen VBs (Victoria Bitter -> ein trinkbares australisches Bier, das wir immer in Cartons kaufen) und nette Plauderreien später war klar, dass der nächste morgen wieder hart sein würde, die Nacht dafür um so angenehmer, da einen das Viecherzeug nicht mehr interessierte ;)
Resultat der Überlegung: Auf Grund der Anstehenden Regenzeit in Cape York, unserem grossen Endziel der Ostküstenreise, ohne weitere Umwege dorthin aufbrechen um anschliessend wieder ein Stück zurück entlang der Ostküste erneut Airlie Beach und die Nationalparks zwischen Cooktown und Townsville zu besuchen. Diese Route umfasst zwar einige Bonus km, war aber auf Grund der anstehenden Regenzeit die um Weihnachten rum beginnen sollte und damit das Befahren des Capes unmöglich macht die einzige sinnvolle Lösung.
Diesen Plan im Nacken ging es also ab weiter in Richtung Norden. Die Tagesetappe war mit dem Ziel Townsville gesetzt und wir waren bereit diese zu meistern. Es folgte: Eine weitere Fahrt auf dem schier nicht enden wollenden Bruce Highway,kurz unterbrochen von einem Lookout auf einem einzelnen aus der Ebene emporragenden Hügels, welcher mit Sendemasten zugepflastert war. Ich weiss zwar nicht was die dort gesendet haben, denn Weder Handy noch Radio hatten Empfang, aber die Aussicht war durchaus atemberaubend, und die 2km Abstecher von der Route auch gerechtfertigt. Zurück auf dem Highway folgte wieder: 1) Bequeme Sitzhaltung einnehmen, 2) Lenkrad fixieren 3) Fuss aufs Gas. Generell hätte man auch einen Affen fahren lassen können, Kurven waren nämlich nicht in Sicht;)
Unser Tagesziel Townsville haben wir an diesem Abend zwar nicht mehr erreicht, dafür aber ein nettes Bushcamp in einem kleinen Nationalpark Namens "Bowling Green Bay National Park" direkt neben dem Highway. So entschieden wir uns dort zu nächtigen und unsere Reise am Nächsten Tag fortzusetzen.
Wie es der Zufall in diesem kleinen Land so will, trafen wir in dem besagten Bushcamp eine Kölnerin wieder, welche wir bereits in Platypus Camp kennengelernt hatten. Und da wir Deutschen ja doch eher Nachtmenschen sind war schnell klar, dass die Nachtruhe heute etwas verschoben werden musste. Ein paar Gläser Wein aus dem Alusoftpack (oder wie auch immer man den Sack nennen soll) der Marke Pennerglück, unsere restlichen VBs (Victoria Bitter -> ein trinkbares australisches Bier, das wir immer in Cartons kaufen) und nette Plauderreien später war klar, dass der nächste morgen wieder hart sein würde, die Nacht dafür um so angenehmer, da einen das Viecherzeug nicht mehr interessierte ;)

Paronella Park
Der Morgen des 22.11.: "Aua mein Kopf tut weh" so oder so ähnlich war das Feeling dieses Morgens. Schuld daran: Wein der Marke Pennerglück!!!! Nicht ganz so erholt wie sonst, aber durchaus zuversichtlich starteten wir unsere Reise mit dem Tagesziel "Paronella Park", einem mitte des 19. Jahrhunderts im Cartelanischen Baustiel errichteten Schloss (oder bessergesagt: was davon übrig ist).
Kurz zur Geschichte des Schlosses(wem das zuviel Kultur ist einfach im nächsten Post weiterlesen):
Jeder Mensch hat einen Traum, doch nicht einem jeden seine Träume werden erfüllt... Das ist der Satz mit dem die Infobrochuere des Parks beginnt. Auch der Erbauer des schlosses, Jose Paronella, ein Spanier, hatte einen Traum. Sein Traum war das Bauen eines Schlosses. Diesen verwirklichte er sich 1929, als er direkt neben dem Mena Creek rund 5 ha Land kaufte um darauf in völliger Handarbeit sein eigenes Schloss zu errichten. Den Schlossgarten bepflanzte er mit 7000 ausgewählten Pflanzn, um einen kleinen tropischen Regenwald entstehen zu lassen. Jose war schon immer seiner Zeit vorraus und so hatte er als erster in Queensland das Potential der wasserkraft entdeckt und seinen Strom bereits damals über eine Turbiene, gespeist durch das Wasser des Mena Creek bezogen.
Seit der Eröffnung des Parks wurde dieser durch 3 gigantische Überflutungen des Mena Creeks (welcher normalerweise gerademal rund 2m Durchmesser hat) heimgesucht und grossen Teils zestört. Was übrig geblieben ist sind Teile des Schlosses sowie einige Teile des grossen Parkes. Mehr dazu unter http://www.paronellapark.com.au oder in unserer Gallery.
Genug der Geschichtsstunde... Dort verbrachten wir jedenfalls den Nachmittag, um am Abend bei Dukelheit eine geführte Tour durch den Park zu machen. Dieser ist bei nacht wunderschön beleuchtet und wäre enie tolle Kulisse für Photos, wenn einem der Akku davor nicht ausgehen würde ;) Die Führung selbst dauerte rund 1h und war durchaus informativ. Die Führer sind dort scheinbar noch mit Leib und Seele hinter Ihrer Arbeit und das lassen Sie dem Besucher in Form von grossem Enthusiasmus für das Projekt spüren.
Zu unserem Vorteil verfügte der Park auch über einen kleinen im stolzen Eintrittspreis von 32$ pro Nase inbegriffenen Campingplatz. Highlight des Platzes: Dixiduschen. Ich habe soetwas mein Leben noch nicht gesehen. Ein Dixihäuschen in dem keine Schüssel sondern ein Duschkopf verbaut ist. Aber immerhin war das Ding sauber und warmes Wasser braucht man ja auch nicht wirklich (fieser Weise wurden sowohl am Kalt- als auch Warmwasserhahn das normale kalte Leitungswasser angeschlossen).
Nur fürs Protokoll: Die Insektenplage an diesem Abend waren Frösche, dumme Käfer die bei Licht die Orientierung verlieren und einen über den Haufen fliegen oder gegen die Gasflasche knallen und fliegende Ameisen.
Kurz zur Geschichte des Schlosses(wem das zuviel Kultur ist einfach im nächsten Post weiterlesen):
Jeder Mensch hat einen Traum, doch nicht einem jeden seine Träume werden erfüllt... Das ist der Satz mit dem die Infobrochuere des Parks beginnt. Auch der Erbauer des schlosses, Jose Paronella, ein Spanier, hatte einen Traum. Sein Traum war das Bauen eines Schlosses. Diesen verwirklichte er sich 1929, als er direkt neben dem Mena Creek rund 5 ha Land kaufte um darauf in völliger Handarbeit sein eigenes Schloss zu errichten. Den Schlossgarten bepflanzte er mit 7000 ausgewählten Pflanzn, um einen kleinen tropischen Regenwald entstehen zu lassen. Jose war schon immer seiner Zeit vorraus und so hatte er als erster in Queensland das Potential der wasserkraft entdeckt und seinen Strom bereits damals über eine Turbiene, gespeist durch das Wasser des Mena Creek bezogen.
Seit der Eröffnung des Parks wurde dieser durch 3 gigantische Überflutungen des Mena Creeks (welcher normalerweise gerademal rund 2m Durchmesser hat) heimgesucht und grossen Teils zestört. Was übrig geblieben ist sind Teile des Schlosses sowie einige Teile des grossen Parkes. Mehr dazu unter http://www.paronellapark.com.au oder in unserer Gallery.
Genug der Geschichtsstunde... Dort verbrachten wir jedenfalls den Nachmittag, um am Abend bei Dukelheit eine geführte Tour durch den Park zu machen. Dieser ist bei nacht wunderschön beleuchtet und wäre enie tolle Kulisse für Photos, wenn einem der Akku davor nicht ausgehen würde ;) Die Führung selbst dauerte rund 1h und war durchaus informativ. Die Führer sind dort scheinbar noch mit Leib und Seele hinter Ihrer Arbeit und das lassen Sie dem Besucher in Form von grossem Enthusiasmus für das Projekt spüren.
Zu unserem Vorteil verfügte der Park auch über einen kleinen im stolzen Eintrittspreis von 32$ pro Nase inbegriffenen Campingplatz. Highlight des Platzes: Dixiduschen. Ich habe soetwas mein Leben noch nicht gesehen. Ein Dixihäuschen in dem keine Schüssel sondern ein Duschkopf verbaut ist. Aber immerhin war das Ding sauber und warmes Wasser braucht man ja auch nicht wirklich (fieser Weise wurden sowohl am Kalt- als auch Warmwasserhahn das normale kalte Leitungswasser angeschlossen).
Nur fürs Protokoll: Die Insektenplage an diesem Abend waren Frösche, dumme Käfer die bei Licht die Orientierung verlieren und einen über den Haufen fliegen oder gegen die Gasflasche knallen und fliegende Ameisen.

Cairns (unfreiwillig)
Der Morgen des 23.11. startete mit einer erquickenden Dusche im Dixihäuschen um frisch belebt die zweite Führung im Park, diesmal bei Tageslicht (und ein Paar Wolken, die Letzten Tage vermehrten sich die kurzen Schauer wieder).
Glücklicherweise waren wir die einzigen zwei Touris um 10Uhr am Startplatz und so erhielten wir eine exklusive Privatführung durch den Park. Ich muss sagen Jose hatte einen wirklich imposanten Traum, den er auch mit allen Mitteln versucht hatte durchzusetzen. Und das Resultat konnte sich definitiv sehen lassen! Ein weiterer grosser Vorteil war, dass wir übernacht unseren Cameraakku laden konnten und wir somit auch Bilder für die Nachwelt schiessen konnten. Rund eine h später war dann auch diese Tour vorbei und da wir die Parkanlagen bereits am frühen Morgen und nach der letzten Nachttour erkundet hatten hiess es auf weiter nach Cairns oder besser Cocktown, der letzten "zivilisierten" Stadt vor dem Cape (wie es die Aussies liebevoll nennen).
Wie bereits erwähnt ist Zivilisation am Cape Mangelware und so war es unbedingt nötig genügend Vorräte für unsere geplante 2-wöchige Expedition + genügend Notfallproviant für weitere 2 Wochen einzupacken. Für solche Fälle empfiehlt sich in Australien Woolworths oder Coles, zwei mega Supermarktketten vergleichbar mit Real in Deuschland. Diese haben wir dann auch gleich neben dem Highway in Cairns entdeckt und so stand dem grossen Einkauf nichts mehr im Wege.
Das böse Erwachen kahm nachdem wir mit unserm Shopping tripp fertig waren. Nein, damit ist nicht die Rechnung gemeint und auch nicht, dass unser Auto gestohlen oder geknackt wurde. Es sprang schlichtweg ergreifend nicht mehr an (Und NEIN, ich hab nicht wieder das Licht brennen lassen). Nach einigem hin und her und wilden Spekulationen entschlossen wir uns also erstmalig unseren vom Verkäufer so hoch angepriesenen 24/7 Roadservice in Anspruch zu nehmen. An dieser Stelle sei gesagt, egal wie ich bisher über die gelben Engel in Deutschland geschimpft habe: Viva la ADAC!!!!
Ich habe noch nie in meinem Leben soviel Bürokratismus erlebt nur um einen einfachen Abschleppwagen zu bekommen! Ca. 8 Telefonate und 4h festsitzen waren nötig um mitten in Cairns, der grössten Stadt in Queensland einen Abschleppwagen für ca. 5km Fahrt zu bekommen. Ende vom Lied die Werkstatt hatte bereits geschlossen als wir endlich am Haken des Abschleppers dort ankamen und wir stellten uns bereits auf ein nettes BBQ und übernachten in der Einfahrt der Werkstatt ein. Doch wie der Zufall so wollte waren ein Mitarbeiter und der Chef des Nachbarladens (ein Kühlschrankverkauf oder so) noch mit einem Bier vor ihrem Geschäft gestanden und eilten uns auch schnell zur Hilfe. Gemeinsam ging es dann nochmals auf die Suche nach dem Fehler und siehe da, der Geistesblitz schlug ein und das Problem war behoben. An dieser Stelle wollten wir eigentlich mit der Berichterstattung über den Vorfall auf Grund von grossem Gelächter Eurer seits verzichten aber gemäss der höchst journalistischen Berichterstattung auch die Schilderung des Problems: Wenn eine Zündkerze des Autos keinen Zündfunken mehr gibt, heisst das, dass unter Umständen die Elektronik defekt/unterbrochen ist. Nun ist es so dass in Australien einiges anders ist als bei uns daheim in Deutschland. Einer der Unterschiede besteht darin, dass Aussie Autos einen sogenannten "Emergency Stop" Schalter besitzen, der sich versteck im Ablagefach oberhalb des Aschenbechers im Amaturenbrett befindet. Wenn man diesen nicht kennt - und als Europäer tut man das nicht - wird einem dieser niemals auffallen. Wenn man also unbedacht das Ablagefach nutzt und dummerweise den Notausschalter betätigt ist die komplette Motorelektronik unterbrochen, Radio, Licht Startert etc. funktionieren aber trotzdem weiter. Wenn man also den Zündschlüssel rumdreht rattert es mächtig, da aber keine Zündfunken gegeben werden, springt der Motor nicht an. Verflucht sei der ********* der diesen Schalter erfunden hat und gepriesen der Aussie der Ihn uns gezeigt hat ;)
Das Ende vom Lied, Schalter umgelegt, Zündkerze wieder eingebaut und ab zum nächsten Campingplatz. Es war bereits ca. 8 Uhr und bereits dunkel. Daher auch die Entscheidung in Cairns und nicht wie angestrebt in Coocktown zu übernachten.
Glücklicherweise waren wir die einzigen zwei Touris um 10Uhr am Startplatz und so erhielten wir eine exklusive Privatführung durch den Park. Ich muss sagen Jose hatte einen wirklich imposanten Traum, den er auch mit allen Mitteln versucht hatte durchzusetzen. Und das Resultat konnte sich definitiv sehen lassen! Ein weiterer grosser Vorteil war, dass wir übernacht unseren Cameraakku laden konnten und wir somit auch Bilder für die Nachwelt schiessen konnten. Rund eine h später war dann auch diese Tour vorbei und da wir die Parkanlagen bereits am frühen Morgen und nach der letzten Nachttour erkundet hatten hiess es auf weiter nach Cairns oder besser Cocktown, der letzten "zivilisierten" Stadt vor dem Cape (wie es die Aussies liebevoll nennen).
Wie bereits erwähnt ist Zivilisation am Cape Mangelware und so war es unbedingt nötig genügend Vorräte für unsere geplante 2-wöchige Expedition + genügend Notfallproviant für weitere 2 Wochen einzupacken. Für solche Fälle empfiehlt sich in Australien Woolworths oder Coles, zwei mega Supermarktketten vergleichbar mit Real in Deuschland. Diese haben wir dann auch gleich neben dem Highway in Cairns entdeckt und so stand dem grossen Einkauf nichts mehr im Wege.
Das böse Erwachen kahm nachdem wir mit unserm Shopping tripp fertig waren. Nein, damit ist nicht die Rechnung gemeint und auch nicht, dass unser Auto gestohlen oder geknackt wurde. Es sprang schlichtweg ergreifend nicht mehr an (Und NEIN, ich hab nicht wieder das Licht brennen lassen). Nach einigem hin und her und wilden Spekulationen entschlossen wir uns also erstmalig unseren vom Verkäufer so hoch angepriesenen 24/7 Roadservice in Anspruch zu nehmen. An dieser Stelle sei gesagt, egal wie ich bisher über die gelben Engel in Deutschland geschimpft habe: Viva la ADAC!!!!
Ich habe noch nie in meinem Leben soviel Bürokratismus erlebt nur um einen einfachen Abschleppwagen zu bekommen! Ca. 8 Telefonate und 4h festsitzen waren nötig um mitten in Cairns, der grössten Stadt in Queensland einen Abschleppwagen für ca. 5km Fahrt zu bekommen. Ende vom Lied die Werkstatt hatte bereits geschlossen als wir endlich am Haken des Abschleppers dort ankamen und wir stellten uns bereits auf ein nettes BBQ und übernachten in der Einfahrt der Werkstatt ein. Doch wie der Zufall so wollte waren ein Mitarbeiter und der Chef des Nachbarladens (ein Kühlschrankverkauf oder so) noch mit einem Bier vor ihrem Geschäft gestanden und eilten uns auch schnell zur Hilfe. Gemeinsam ging es dann nochmals auf die Suche nach dem Fehler und siehe da, der Geistesblitz schlug ein und das Problem war behoben. An dieser Stelle wollten wir eigentlich mit der Berichterstattung über den Vorfall auf Grund von grossem Gelächter Eurer seits verzichten aber gemäss der höchst journalistischen Berichterstattung auch die Schilderung des Problems: Wenn eine Zündkerze des Autos keinen Zündfunken mehr gibt, heisst das, dass unter Umständen die Elektronik defekt/unterbrochen ist. Nun ist es so dass in Australien einiges anders ist als bei uns daheim in Deutschland. Einer der Unterschiede besteht darin, dass Aussie Autos einen sogenannten "Emergency Stop" Schalter besitzen, der sich versteck im Ablagefach oberhalb des Aschenbechers im Amaturenbrett befindet. Wenn man diesen nicht kennt - und als Europäer tut man das nicht - wird einem dieser niemals auffallen. Wenn man also unbedacht das Ablagefach nutzt und dummerweise den Notausschalter betätigt ist die komplette Motorelektronik unterbrochen, Radio, Licht Startert etc. funktionieren aber trotzdem weiter. Wenn man also den Zündschlüssel rumdreht rattert es mächtig, da aber keine Zündfunken gegeben werden, springt der Motor nicht an. Verflucht sei der ********* der diesen Schalter erfunden hat und gepriesen der Aussie der Ihn uns gezeigt hat ;)
Das Ende vom Lied, Schalter umgelegt, Zündkerze wieder eingebaut und ab zum nächsten Campingplatz. Es war bereits ca. 8 Uhr und bereits dunkel. Daher auch die Entscheidung in Cairns und nicht wie angestrebt in Coocktown zu übernachten.
Comments
urihixisuqe || Published: 01.03.2021 20:34 (German time)
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Tobias & Adriana || Published: 02.12.2009 10:23 (German time)
Guten Morgen,
habe mir gerade euren Blog von Fraser Island bis jetzt ein wenig durchgelesen. Da habt ihr ja noch richtig Glück gehabt mit eurem Auto. Unser kleiner Jeep hat uns nämlich leider am zweiten Tag ca. 2 Stunden nachdem wir von unserem Camping am Strand aufgebrochen sind, kläglich in Stich gelassen. Die Lichtmaschine war voll mit Sand und deshalb leider auch die Batterie völlig platt. Wir sind ja leider nur bis Cairns gekommen, deshalb bin ich gespannt auf euren Bericht. Unterhalb von Cairns solltet ihr zu den Josephine Falls (ist nicht weit von Cairns entfern), dort kann man auch wunderbar schwimmen etc.
Wir haben jetzt schon wieder 1 Woche Arbeit in Köln hinter uns und ich denke wir würden derzeit jederzeit mit euch tauschen.
Viel Spaß und wenig Pannen auf eurem Trip.
Gruß, Tobias & Adriana
Lydia || Published: 24.11.2009 14:32 (German time)
hallo ^^
Fischer Ulrike || Published: 24.11.2009 11:20 (German time)
Habt ja wieder sehr erfahrungsreiche Tage hinter Euch! Ich kann mich schon voll in Euch hineindenken. Die Ausflüge sind wunderschön, aber schon manchmal gefährlich und ich bin immer wieder froh, wenn ich lese, daß ihr wieder in der Zivilisation seid, bzw. am Meer und nicht im Busch! Liebe Grüße Mama
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